los Geschichte der Kunst.
aus dem attischen Gebiete. Es ist derselbe sehr hart/und härter als einige Arte» des ersteren MarmorS/ undwegen dieser Eigenschaft und wegen der Ungleichheitseiner Körner ist dieser nicht völlig so milde als jenerMarmor/ welcher daher zu feinen Zieraten bequemer ist.Aus diesem vermuthlich penteli sehen Marmor istunter andern vielen Statuen die schöne Pallas inder Villa des Herrn Cardinals Alexander Al-bani gearbeitet. Jene Art Marmor/ wahrschein-lich der pari sehe/ obgleich sie von verschiedener Hartegefunden wird / ist vermöge der Homogeneität seinerMaterie und der Znsammensezung derselben zu allenArbeiten geschikt; und da dessen Farbe einer reinenweissen Haut ähnlich ist/ so hat derselbe auch daherden Vorzug erhalten. Seit einigen Jahren habensteh in den Marmorbrüchen zu Carrara Adern undSchichte aufgethan / die dem parischen Marmor we-der an Feinheit des Korns/ noch an Farbe undMildigkeit weichen.
§. t6. In Erzt müßte man / wen dem Pau-sanias zu glaube» wäre/ in Italien weit eher/als in Griechenland/ Statuen verfertiget haben:den dieser Scribent machet als die ersten griechischenKünstler in dieser Art Bildliauerei einen RhökuS/und nebst diesem den Theodorus aus Samos nam-haft; 2) dieser lezte hatte den berühmten Stein desPolykrates/ Tyrannen der Insel Samos ge-
j) lMan vergleiche 7 B. t K. tll — tt §.?
2) 1^ L. c. 14. I. g. c, ult. I. >0. c, Zg.
Daß es scheu vor Rhvkus und T he0 d0rus eherneStatuen gegeben habe, sagt Pausanias ausdrük!icl>,(NI, >7, 6.) aber sie waren nicht aus einem Sruke,sondern aus mehreren, und durch Nägel Verbun-den. Siebelis.