1 Buch, 2 Kap. 96
die Pracht im bürgerlichen Leben abgekommenwaren, und viele derselben waren bei den Alten an-statt des Porcellans, und dieneten zum Zierat,nicht zum Gebrauche: den es finden sich einige,welche keinen Boden haben. >)
K. 9. AuS Holze wurden, so wie die Gebäudeder ältesten Griechen, also auch die Statuen,^) frü-her als aus Stein und Marmor gemachet, so wieauch die Paläste der medischen Könige. In Ägyp-ten werden noch izo uralte Figuren von Holz, wel-ches Sykomorus ist, gefunden; und viele Mu-seen haben dergleichen aufzuzeigen. PausaniaSmachet die Arten von Holz namhaft/ aus welchendie ältesten Bilder geschnizet warenund das
Hamilton in Tischbeins liecuxil ^r.ivureü <Z's-pri"! <Il"! V «eü onliijuoü, l> I. p z> — zz. Zufolge derInschrift, welckie er auf einer solchen Vase gefunden/ istes ihm wahrscheinlich/ daß sie schon gleich ansänglichdie Bestimmung hatten / in die Gräber mit bcigesezt zuwerden. Für dieienigen / welche in Betres des Gebrauchsder bemalte» Gesäße in gebranter Erde noeli weiter un-terrichtet zu sein wünschen / ist ausser den gemeldete»Stellen noch Passeri <>^iclur. I?tru>!c. t. ,. pruli Aom.x. > , et >7.) und vornehmlich d'Han carvi ll e (c. 2.)im zweiten Bande der ha m ilton i sch e » Vasen-sainlung nachzulesen. A! e >> e r.
1) Winckelman gibt hier dem Thon den ersten Plazunter den von den Künstlern bearbeiteten Materie»/daraus demHolze/ dem Elsenbeine u. s. w. JnRiik-stcht des Thons hat er wahrscheinlich Recht. (Lvvec.episl. 1Z1, plin. I. Z5. c. 12. 44. Ovitl. ?^5t,I. 1. v. 2»2. 8-t, t>. v. i>5.) Z e a.
2) Von den Statuen der Götter bezeugt es OVidius,
I. 10. v. 6gq.) Fea.
z) I. 10. p. 5gk. ^pollun. V. 170.
?Iusser Pa u sa n i a s (>. L. c. 17.) auch Th e0 r>hra stus(Mst. xwilt. I. s.) und Piiuills (I. 16. c. 40. seet. zH.)