Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
41
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zu den Anmerkungen.

Muse im Palaste Barberini cinigc Beweise dar-boten.

§. 12. Die Betrachtung der Kunst hatte michdie zwei ersten Jahre meines hiesigen Aufenthaltsdergestalt beschäftiget/ daß ich nur wie im Vorbei-gehen an das blos gelehrt e Altertum gedenken konte.In dieses Gleis aber brachte mich die Arbeit derBeschreibung der tiefgeschnittenen Stei-ii e des damals bereits verstorbenen Herrn von Stosch/die ich binnen neun Monaten meines Aufenthaltszu Florenz aus dem Gröbsten entwarf/ und her-nach zu Nom endigte. Hier lernete ich / in Absichtder geschnittenen Steine/ daß allezeit/ jeschöner die Arbeit ist/ desto natürlicher dieVorstellung und folglich die Erklärung leicht fei/so daß die Steine mit Namen der Künstler von je-derman verstanden werden. Ferner bestimmete dieErfahrung bei mir, daß die griechischen Arbeitenin dieser Art weniger dunkele Bilder als die he-trurischen habe»/ und daß die ältesten insge-mein die schweresten sind / so wie die Mytholo-gie der ältesten griechischen Dichter/ des Pam-phoS und des Orpheus dunkler war als diejeni-ge/ welche ihre Nachfolger lehren. Ich kam hierzuerst auf die Spur einer Wahrheit/ die mirnachher in Erklärung der schweresten Denk-male von großem Nuzen gewesen/ und diese beste-het in dem Saze: daß auf geschnittenen Steinensowohl als in erhobenen Arbeiten die Bilder sehrselten von Begebenheiten genommen sind/ die nachdem trojanischen Kriege/ oder nach der Nük-kehr des Ulysses in Zthaka vorgefallen/ wenman etwa die Heraklideii/ oder Abkömlingedes Herkules/ ausnimt: den die Geschichte der-selben gränzet noch mit der Fabel/ die der Künst-ler eigener Vorwurf war. ES ist mir jedoch nur

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