so
Vorrede zur
Vergehungen verleitet haben. Herkules und An-täus im Palaste Pitti zu Florenz/ eine Statuevon niedrigem Range/ und über die Hälfte neu er-gänzet/ ist beim Maffei/^) und bei ihm nichtsweniger als eine Arbeit des Po lykle t us. H DenSchlaf/ von schwarzem Marmor/ in der Villa Bor-gh<se/H vom Algardi/ gibt er für alt aus: einevon den großen neuen Vasen aus eben dem Mar-mor/ von Silvio von Velletri gearbeitet/ dieneben dem Schlafe gesezet sind/ und die er aufeinem Kupfer dazu gesezet gefunden/ soll ein Gefäßmit Schlaf machendem Safte bedeuten. Wieviel merkwürdige Dinge bat er übergangen. Erbekennet/ er habe niemals einen Herkules in Mar-mor mit einemH o rne des Üb erflusses gesehen:^)in der Villa Ludovisi aber ist er also in Lebens-größevorgestellet/ in Gestalt einer Herma und dasHorn ist wahrhaftig alt. Mit eben diesem Attributestehet Herkules anfeiner zerbrochenenBegräbnißnr-ne/5) unter den Trümmern der Altertümer des HausesBarberini/ welche vor einiger Zeit verkaufet wor-den sind. Es fällt mir ein/ daß ein anderer FranzoS/Martin/) welcher sich erkühnen können zu sagen/
>) Ltat, sm, n. 4Z.
2) eipliq, supxl, t> i>I!vr. 4. cl>> 2. 0.
5. p 1.^7.
Z) IliitZ 1 «ec. part. livr. 4. 1. n. 6. p. Z62.
4) >. 1. 5ec. pari. livr. 1. ei». 1. n. 2. p. 199.
Zwar sagt Montfaucon dieses, aber er fügt hinzu, daßfür das Kabinet seiner Abtei eine kleine Statue gekaufthabe , welche den Herkules mit dem Horn desÜberflusses vorstelle. Fea.
5) lBeschreib. d. ge schnitt. Steine :c. 2 Kl. 46Abth. 4706 Num.Z
6) Ocirn ^accjues Hlai-tin, Rxpücaiion 6e <?!vers. monu-men8 sinAuIiers, vnt a Is zeüßioll z>1u^sncien» zieu^Ies. x. 36.