Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
279
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ftosch. Mufto. 279

Antrieb/ mich dieser Arbeit zu unterziehen. Dendie Beschreibung des Schönen in der Kunstkan nicht allezeit nüzlich werden, wen die beschrie-I bene Sache nicht bekaiit ist; aber/ wen man deinVerfasser zutrauet/ daß er verstehe/ was er schreibet/so können die über einen auch uicht bekant gemach-ten Stein angebrachten Anmerkungen/ ausser derKunst/ ihren Nuzeu haben.

K. 10. In der Klasse von ägyptischen Stei-nen ist ein beschorener Kopf eines Harpokratesin Agathonyx/ genant Niccol»/ von der schönstenArbeit; er hat nur eine einzige Loke auf der rechtenSeilet)so stelleten die Ägypter/ (sagetMakro-b i u S/ die Sonne vor. " Die Arbeit ist von kei-nem ägyptischen Künstler; die Griechen bildeten denGott des Stillschweigens eben also.

K. 11. Vom Jupiter , AIusc!.iliu5,

oder der die Fliegen vertreibet/ hat man bis-her nichts weiter gewußt/ als etwa was Pausa-nias saget: ich kaii aus einer alten Paste anzei-gen/ wie er gestaltet gewesen. Den Bart machenzween Flügel einer Fliege/ und auf dem Kopfedes Jupiters ist der Kopf einer Fliege.4)Bellori hätte dieses bereits aus einem altenSteine anzeigen können / 5) wen ihm damals diebarberinischeii Bienen nicht vor Augen ge-wesen wären.

§. 12. Man ist streitig über die eigentliche Be-deutung des Beinamens vom Jupiter

1) lDcnkmale, Numero 77.)

2) Lalurn. I. 1. c. 21.

Z) I.. 5. I>. 14. Z. 2.)

4) lDcnkmale, Numero 13.?

6) IVotü II» ?5un>. ^liliiis tali. 7. n. 2.

6) LS. Viscontis Liove LAioclio.)