Nachricht vom stosch. Mufto.
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CardinalS Alessandro Albani den ersten Zu-tritt öfncte.
K. 2. Die Samlung der stertieft^ geschnittenenSteine/ der alten Pasten und einiger neueren/ vonseltenen Steinen genommen/ erstreket sich über zwei-tausend fünfhundert. Die Camei oder erhobengeschnittenen Steine in eben diesem Museosind nicht hierunter begriffen; sie machen eine be-sondere Samlung. Das stofchische Museum istalso von denen/ welche bekant und sichtbar sind/ dasstärkste in der Welt. Des Königs in Frankreich Ka-binet komt hier nicht einmal in Vergleichnng. Dieberufene Samlung im Palast Barberini zu Nomist ein Schaz/ von welchem ich nur habe reden hö-ren; und weder ich noch sonst jemand/ ja der Be-sizer selbst/ wird keine Nachricht davon geben können.Der Herr Cardinal Albani hat in seiner Zugendetwas davon gesehen/ und niemals hernach wiederumdazu gelangen können: den die geschnittenen Steineliegen nneingefaßt in Säken; unterdessen wissen Sei-ne Eminenz/ daß an achtzig Steine unter dem-selben sind mit dem Namen des Künstlers.
K. 3. Von dem stoschischen Museo war einegründliche Beschreibung zu wünschen; aber/ohne von meinen geringen Fähigkeiten zu rede»/ vonmir nicht zu unternehmen/ da mir Seine Eminenzbald nach meiner Ankunft zu Florenz die Aufsicht überDero schäzbare Bibliothek und Altertümer zu Nomanvertrauet haben; und eines Theils wegen einerkleinen Neift/ die ich vielleicht nach Griechenlandzu thun gedenke. Ich habe mich also auf Beschrei-bung der wichtigsten/ schwer zu erklärendenund schönsten allen Steine und allen Pasten ein-schränken müßen. Der Besizer des ganzen stoschi-schcn Mnsei ist der einzige Erbe desselben/ seinert) ^Steine und Pasten iusammrn machten 3444 Stük« aus.Z