dc6 Schönen ic.
erscheinen. Die dritte Eigenschaft ist die Vermei-dung von Wiederholungen in Handlungen undStellungen/ welche eine Armuth von Begriffen/und eine Una ch t fa mke it zeigen. Sehr große Com-vositionen bewundert man/ als solche/ nicht: dieMachinisten/ oder diejenigen/ welche große P.läzegeschwinde mit Figuren anfüllen könne«/ wie Lan-franc/ dessen Cuvolen viele hundert Figuren ent-halten/ sind wie viele Scribenten in Folio. Wirwisse»/ wie PhädruS saget:
?IllZ esse in Sir^c, c^unin in I^oni.
^>3. Viel und Gut stehet selten beisammen;und derjenige/ welcher an seinen Freund schrieb : „ich„habe nicht Zeit gehabt/ mich kürzer zu fassen/"wußte/ daß nicht das' Viele/ sondern das We-nige/ schwer ist. Tiepolo machet mehr in einemTage/ als Mengs in einer Woche; aber jenesist gesehen und vergessen; dieses bleibet ewig.Wen aber die großen Werke nach allen Theilen auS-studiret sind/ wie das jüngste Gericht des Mi-chel Angel»/ wovon sich viele erstere eigenhändigeEntwürfe einzelner Figuren/ und Haufen mehrerer/in den vormals albanischen/ izo königlich engli-schen Zeichnungen finden/ und wie die Schlachtdes ConstautinS von Raphael ist/ wo wirnicht weniger Vorwürfe von Verwunderung sehen /als der Held/ dem Pallas beim HomeruS dasSchlachtfeld zeigen würde: alSden/ sage ich/ ha-ben wir ein ganzes Systema der Kunst vor Augen.Die Erläuterung der obigen Erinnerung gibt dieSchlacht des Alexanders wider den Porus/von Pietro von Cortona/ im Campidoglio/welches ein Gemengsel von geschwind entworfenen
i) 4- t°l-, S.Z