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Erläuterung
oder solche/ die »ach den Regel»/ oder nach den,Geschmakc des Altertums gearbeitet worden: wi-drigenfalls' wird es geschehe» / daß Verzierungen ver-alten nnd aus der Mode komme»/ ehe das Werk/wo sie angebracht sind/ vollendet worden.
§.^36. Das erste Gesez führet den Künstlerzur Allegorie; das zweite zur Nachahmungdes Altertums'/ und dieses gehet vorliehmlichdie kleinern Verzierungen an.
§.iZ7.KleincreVcrzicrungen nenne ich die-jenige»/ welche theils kein Ganzes ausmache»/ theil»einZusaz der größeren sind. Muscheln sind bei denAlten nirgend/ als wo es der Fabel/ wie bei derVenus und den Meergöttern/ oder wo es demOrte gemäß gewesen / wie inTempeln des N e p-tunS geschehen/ angebracht worden. Man glaubetauch/ daß alte Lampen mit Muscheln gezie-ret^) in Tempeln dieser Gottheit gebrauchetworden sind. Sie können also an vielen Ortenschön/ ja bedeutend sein; wie in den Fe-stonS an dem RathHause zu Amsterdam.^)
§.15«. Die Schaf - und Stierköpfe gebenso wenig eine Rechtfertigung des Muschel-werkS/ wie der Verfasser des Sendschreibens viel-leicht glaubet/ daß sie vielmehr den Mißbrauch des-selben darthun können. Diese von der Haut entblöße-ten Köpfe hatten nicht allein ein Verhältnißzu den Opfern der Alten/ sondern man glaubet auch/^)sie hätten die Kraft/ dem Blize zu widerste-
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Z) I. 5. 167. ^6. i65i.
Man deutet auch dergleichen Stier köpf auf der Rük-feite einer goldenen atheniensifchen Münze, dessen rechteSeite einen Kopf des Herkules mit einer Keule