Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
177
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der Gedanken:c.

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NegirungdeS lebende»/ so wie dieser selbst,verewiget werde. Auf der Rükseite einer erdich-teten Minze unter beschriebenem Bilde stehet einBaum/ von dem ein abgebrochener Zweig herunterfällt/ mit einer Überschrift aus der An eis':

?iimo svulso non clclicii illtei-, 1)

§. 109. Ein Bild auf einer von Königs Lude-wig XIV, Münzen verdienet hierauch angemerket zuwerdend) Es wurde dieselbe gcpräget/ da der He r-zogvonLothringen/ welcher bald die französi-sche/ bald die öste r reichi sche Partei ergrif/ nachder Eroberung von Marsal/ aus seinen Landen wei-chen mußte. Der Herzog ist hier Proteus/ wiesich Menelaus desselben mit List bemächtiget/ undihn bindet/ nachdem er vorher alle möglicheFormen angenommen hatte. In der Ferne ist dieeroberte Vestung/ und in der Unterschrift istdas Jahr derselben angezeiget. Die Bedeutung derAllegorie hätte die Überschrift: ?rode> srtes delusie,nicht nöthig gehabt.

Z. 110. Ein gutes Exempel der gemeinern Alle-gorie ist die Geduld^) oder vielmehr die Sehn-sucht/ das sehnliche Verlangen/ unter demBilde einer weiblichen Figur/ die mit ge-faltenen Händen die Zeit an einer Uhrbetrachtet.

§. m. Bisher haben freilich die Erfinder derbesten malerischen Allegorien noch immer ans denQuellen des Altertums allein geschövfet/ weil manniemanden ein Necht zugestanden/ Bilder für Künst-ler zu entwerfen/ da den also keine allgemeine Auf-

1) Vii-A, I. 6. I>. 14Z.Z

2) Me6aiIIes <Ie I^ouis I« Oranä. a> >663. ?aris 1702. kol.

3) ^Iiessur. lle srgut. <Iict>