der Gedanken ;c. 122
nicht viel anders werde»/ als deSÄmiliuS Scan-ruS seine wider den VariuS von Gucro war:k Dieser längn et/ ich bejahe. Römer! wem von^ beiden glaubet ihr? " >)
§. 3. Im Übrigen kan diese Nachricht noch we-niger bei mir/ als bei dem Herrn Graven von Tes-sin selbst/ zum Nachtheil der schwedischen Nationgedeutet werden. Ich weiß nicht/ ob der beleseneVerfasser der umständlichen Lebensbeschreibung derKönigin Christina anders geurtheilet hat/2) weiler uns ohne alle Nachricht gelassen über den Scha;von Gemälden/ der von Prag nach Gtokholm ge-bracht worden; über die gegen den Maler Bour-don bezeugte unerfahrne Freigebigkeit der Köni-gin; und über den schlechten Gebrauch/ den man vonso berühmten Stüken des Corregqio gemachet hat.Zu einer Reisebeschreibung durch Schweden/^) voneinem berühmten Manne in Diensten dieser Krone/wird gemeldet/ daß in Linköping ein mit siebenDocenten versehenes Gymnasium / aber kein einzigerHandwerker noch Arzt sei. Dieses könte dem Ver-fasser übel gedeutet werden / und gleichwohl muß esnicht geschehen sein.
K« 4. Über die NachläKigkeiten in den Wer-ken der griechischen Künstler würde ich mich bei er-laubter Muße umständlicher erkläret haben. DieGriechen kanten die gelehrte Nachläßigkeit;wie ihr Urtheil über das Rebhuhn des Pro-togeneS zeiget: aber man weiß auch/ daß es der
dem vorghesische» Palaste in Rom. (koUwucoi,ZX vti?. I. c.) W i u ck e l m a 5l.
1) >De<>. IZr-i^niiI. 6. 79^
2) coneeruont keine de 8ue<?e. t. 4.
1761. 4.^!
Z) sDes^! Freiherr» Härlemans Reise durch einigeschwedische Provinzen/ S. 2t.