Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
111
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einer Mmie n.

goldete Tasse mit etwas Rothem angefüllet;und da die Priester dergleichen bei den Opfernfiihrclen/1) so tönte man muthmaßen/ der Verstorbenesei ein Priester gewesen. An der linken Handhaben der Zeigefinger nnd der kleine Fingereinen Ning/ und in dieser Hand ist etwas Run-des' von dunkelbrauner Farbe/welches d e ll a Vallefür eine namhafte Frucht ausgibt. Die Fkiße sindwie die Beine bloß/und mit Sohlen/ von denendie Bänder zwischen den großen Zehen hervor-gehen/ und mit einer Schleife auf dem Fußeselbst befestiget sind.

ß. 6. Unter der Brust stehet erwähnteSchrift.

§. 7. Auf der zweiten Mumie ist die Figureines jungen Frauenzimmers mit noch mehrZieraten vorgestellet. Ausser den vielen gleichsamvergoldeten Münzen und andern Figuren/ßehet man gewisse Vögel und vierfüßigeThiere/die etwas Ähnliches mit einem Löwen haben; undnäher gegen das Ende des Körpers einen Och-sen/ welches -vielleicht ei» Apis ist. An einervon den Ketten/ welche die Person am Halseträget/ hänget ein vergoldetes Bild der Son-ne. Sie hat Ohrgehänge/ und an beiden Ar-men dopelte Armbänder: an beiden Hän-den Ringe/ und an der linken Hand auf je-dem Finger besonders einen: der Zeigefin-ger aber hat noch ausserdem einen Ring unter demNagel steken : an der rechten Hand aber sind nurzwei Ringe. Mit dieser Hand hält die Fi-gur/ so wie die Jsis/^) ein kleines vergolde-tes Gefäß/ von der Art/ wie der Griechen ihr

k) LIem. ^lex. Ldrnm. 1. 6. x. ^56.

2. t. 2. 12).