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1 (1825)
Entstehung
Seite
100
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Sendschreiben über

es in mehr als einem Stiike ausgeführet. Wen eres auf diese Art nimt/

ci mecum kscii, ei /sove juclicst sec^uo^)

§.400. Das TodeSurtheil über die Befehlshaberder atheniensischen Flotte/ nach ihrem Siege überdie Lacedämonier/ beiden arginusischen Inseln/ gabdem Künstler ein sehr sinliches und reiches Bild/die Athenienser gütig und zugleich grausam vor-zustellen.

Z. 101. Der berühmte Theramenes/ einervon de n Befehlshabern/ klagte seine Collegen an/daß sie die Körper der in der Schlacht Gebliebenennicht gesammelt/ und ihnen die lezte Ehre erwei-sen lassen. Dieses war hinreichend/ den größtenTheil des Volks in Wuth zu sezen wider die Sie-ger/ von welchen nur sechs nach Athen zurük ka-men; die übrigen waren dem Sturm auSgewichen.Theramenes hielt eine sehr rührende Rede/ inwelcher er öftere Pause» machte/ um die Klagenderjenigen/ die ihre Eltern oder Anverwandte ver-loren hatten/ hören zu lassen. Er ließ zu gleicherZeit einen Menschen auftreten/ welcher vorgab / dielezten Worte der Ertrunkenen gehöret zu haben/ dieum Rache geschrien wider ihre Befehlshaber. So-krateS der Weise/ welcher damals ein Glied desRaths war/ erklärte sich nebst etlichen andern wi-der die Anklage; aber vergebens: die tapferen'Sie-ger wurden anstatt der Ehrenbezeugungen / die siehoffen konten/ zum Tode verurteilet. Einer unterihnen war der einzige Sohn des PerikleS von derberühmten Aspasia.

§.102. ParrhasiuS/ der diese Begebenheit er'

1) ^1. 2. i. v. 63.^

2) Hellen. I. 1. c. 7. 1. 2. c. 3. S. 17.

Wclthistpvje. S Tb. SSS §.)