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1 (1825)
Entstehung
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91
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die Gedanken. :c.

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„tadelt ihn? " sagte er. Was die Schönheitenbetrift/ die man in dem Raphael der königlichenGalerie zu Dresden/ und insbesondere an dem Kindeauf den Armen der Madonna finden wollen/ sourtheilet man sehr verschieden darüber.

§. 76. Der Verfasser hätte eben so rühmlich diePerson eines Patrioten annehmen können wider einigejenseit der Alpen/ denen alleS/ was niederländischist/ Ekel macht:

?ukpis koirigiio LelAicus ore color.

§. 76. Ist nicht die Zauberei der Farben etwasso Wesentliches/ daß kein Gemälde ohne dieselbe all-gemein gefällt/ und daß durch dieselbe viel Fehlertheils übergangen / theils gar nicht angemerket wer-den? Diese machet/ nebst der großen Wissenschaftin Licht und Schatten/ den Werth der niederlän-dischen Stüke. Sie ist dasjengie in der Malerei/was der Wohlklang und die Harmonie der Verse ineinem Gedichte sind. Durch diese Zauberei derdichterischen Farben verschwinden dessen Vergebun-gen / und derjenige/ welcher ihn mit dem Feuer/worin er gedichtet/ lesen kan/ wird durch die gött-liche Harmonie in solche Entzükung mit fortgerissen/daß er nicht Zeit hat an daS/ was anstößig ist/ zugedenken.

Z. 77. Bei Betrachtung eines Gemäldes ist et-was'/ das vorangehen muß; dieses ist die Belusti-gung der Augen/ sagt jemand; -t) und diese be-stehet in den ersten Reizungen/ anstatt daß dasjenige/

1) apoplitli. 6.^1

2) ss/x e-eui-u

3) pi'vpert. I. 2. eleg. ^ 14. v. Zv.^I

4) Oe I'iles, (^vnversat. sur