Die Gedanken n.
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§.5. Wie sicher würden Sie gefahren sein/ wen^Hhre Arbeit vor den Nichterstuhs solcher Gelehrtenwäre gebracht worden! Diese Herren haben mir ihreBedenken riber dieselbe erösnet- es ist mir leid umHhre Ehre/ wen dergleichen öffentlich erscheinen sollten.
§. 6. 'Unter andern Einwürfen wundert sich dererste/ daß Sie die 'beiden Engel ans dem Raphaelder königlichen Galerie zu Dresden nicht beschriebenliaben.^) Man hat ikm gesaget/ daß ein Maler vonBologna, da er dieses Stük zu St. Sixt in Pia-cenz gesehen/ voller Verwunderung in einem Briefe.ausrufet: 2) „ O! was für ein Engel aus dem Para-diese! " Dieses deutet er auf diese Engel/ under behauptet/ daß es die schönsten Figuren in Ra-ps) aelS Werke seien.
§. 7. Er könte Ihnen auch vorwerfen/ der Ra-phael sei in der Art beschrieben/ wie Raguenet^).einen h. Geb astian von Beccafumj-v einen Her-kules mit dem AntäUS von Lanftanc u. s. w.schildert.
§. 8. Der zweite glaubet/ der Bart des Lao-koonS hätte eben so viel Aufmerksamkeit in IhrerSchrift/ als der eingezogene Leib desselben/ verdie-net. 4) „ Ein Kenner der Werke der Griechen/ saget„er/ muß den Bart des LaokoonS mit eben den„Augen ansehen/ mit welchen der Pater La batden Bart des MoseS von Michael Angeloangesehen hat.s. 9. „ Dieser erfahrene Dominicaner/
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j) lGedanken :c. §. S6 >c.)
4) lGcd>i»ke» ic. §. 7? ic.)
?) Illvrllt. !»I l/i?, v. 141.^