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1 (1825)
Entstehung
Seite
55
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der griech. Werke ic.

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ß. 172. Man benimt also dcr Malerei dasjeni-ge/ worin ihr größtes Glük bestehet/ nämlich dieVorstellung unsichtbarer/ vergangener und zukünfti-ger Dinge.

§. t73. Diejenigen Malereien aber/ welche andiesem oder jenem Orte bedeutend werden tönten /verlieren das> was sie thun würden/ durch einengleichgültigen oder unbequemen Plaz/ den man ih-nen anweiset.

Z. 17-j. Der Bauherr eines neuen GebäudeS/

Oives sAri», clives ziosNis in kosnoie nummis,

wird vielleicht über die hohen Thüren seiner Zim-mer und Säle kleine Bilder sezen lassen/ die wi-der den Augenpunkt und wider die Gründe der Per-spectiv anstoßen. Die Rede ist hier von solchenStüken/ die ein Theil der festen und unbeweglichenZieraten sind; nicht von solchen/ die in einerSainlung nach der Symmetrie geordnet werden.

Z. 475. Die Wahl in Verzierungen der Bau-kunst ist zuweilen nicht gründlicher: Armaturenund Tropheen werden allemal auf ein Jagdhausebenso unbequem stehen^) alS GanymedeS undder Adler/ Jupiter und Leda unter der erho-benen Arbeit der Thüren von Erzt/ am Eingangder St. Petcrskirche in Rom.

§. t76. Alle Künste haben einen gsdopeltenEndzwek: sie sollen vergnügen und zugleich un-terrichte»/^) und viele von den größten Land-schaftmalern haben daher geglaubet/ sie würden ih-rer Kunst nur zur Hälfte ein Genüge gethan haben/wen sie ihre Landschaften ohne alle Figuren gelas-sen hätten.

1) Ilorst. pis. v. 421.I

2) lVv. an Uden v. Z Jml. 4755.1

3) xrolleL!,? volunt aut tlelectare.

Horst, 333.1