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1 (1825)
Entstehung
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50
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50 Gedanken üb. d. Nachahnuing

dadurch mehr Kraft./ Freudigkeit und ErhobenWterlanget/ und.die Natur selbst unter einem dikernund feuchtern Himmel hat zur Erweiterung derKunst in dieser Art nicht wenig beigetragen.

ß. EL verdienten die angezeigten und ei«nige andere Vorzüge der neuern Maler vor den al-ten in ein größeres Licht/ durch gründlichere Be-weise/ als noch bisher geschehen ist/ gesezet zu wer-den.

§. 1Z5. Zur Erweiterung der Kunst ist noch eingroßer Schritt übrig zu thun. Der Künstler/ wel-cher von der gemeinen Bahn abzuweichen ansänget/oder wirklich abgewichen ist / suchet diesen Schrittzu wagen/ aber sein Fuß bleibet an dem jähestenOrte der Kunst stehen/ und hier siehet er.sich Hülf-los.

T. 156. Die Geschichte der Heiligen/ dieFabeln und Verwandlungen sind der ewigeund fast einzige Vorwurf der neuern Maler seit ei-nigen Jahrhunderten. Man hat sie auf tausender-lei Art gewandt und auSgekünstelt/ daß endlichÜberdruß und Ekel den Weisen in der Kunst undden Kenner überfallen muß.

Z. 157. Ein Künstler/ der eine Seel< hat/ diedenken gelernet/ lässet dieselbe müßig und ohne Be-schäftigung bei einer Daphne und bei einem Apol-lo; bei einer Entführung der .Proserpina/einer Europa und bei dergleichen. Er suchet sichals einen Dichter zu zeigen/ und Figuren durchBilder/ das ist / allegorisch zu malen.

§. 158. Die Malerei crstreket sich auf Dinge/die nicht sinlich sind; diese sind ihr höchstes Ziel,und die Griechen haben sich bemühet/ dasselbe z»erreichen/ wie die Schriften der Alten bezeugen.ParrhasiuS/ ein Maler/ der wie AristideS,die Seele schilderte/ hat sogar/ wie man sagt/