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1 (1825)
Entstehung
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der griech. Werke :c.

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einen Contur in allen Figuren wie auf die Spizeine6 Haars gesezet/ auch ,in den feinste» undmühsamsten Arbeite»/ Vergleiche» auf geschnittenenSteinen ist. Man betrachte den DiomedeS undden PerseuS des DioSkorideS, den Herku-les mit der Hole von der Hand des Teucers,-)und bewundere die hier unnachahmlichen Griechen.

§. 62. Parrhasius wird insgemein für denStärksten im Contur gehalten.

K. 63. Auch unter den Gewändern der griechi-schen Figuren herschet der meisterhafte Contur/als die Hauptabsicht des Künstlers, der auch durchden Marmor hindurch den schönen Bau seines Kör-pers, wie durch ein koischeS Kleid/ zeiget.

§. 64. Die im hohen Style gearbeitete Agrip-pina/ und die drei Vestalen unter den königli-chen Antiken in Dresden / verdienen hier als großeMuster angeführet zu werben. Agrippina istvermuthlich nicht die Mutter des Nerv/ sonderndie ältere Agrippina/ eine Gemahlin des Ger-manicuS. Sie hat sehr viel Ähnlichkeit mit einervorgegebenen stehenden Statue eben dieser Agrip-pina in dem Vorsaale der Bibliothek zu S. Marcoin Venedig. Unsere ist eine flzende Figur/ grö-ßer als die Natur/ mit gestüztem Haupte aus dierechte Hand. Ihr schönes Gesicht zeiget eine Seele/die in tiefe Betrachtungen versenket/ und vor Sor-gen und Kummer gegen alle äussern Empfindungenfühllos scheinet. Man könte muthmaßen/ der Künst-ler habe die Heldin in dem betrübten Augenblik

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