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1 (1825)
Entstehung
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16
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16 Gedanken üb. d. Nachahmung

vor den Augen aller Grieche»/ und wurde beimHerauSsteigen aus dem Wasser den Knustlern dasUrbild einer Venns An a dy om e ne; i) und manweiß/ daß die jungen Mädchen in Sparta an ei-nem gewissen Feste ganz nakcnd vor den Angen derjungen Leute tanzeten. Was hier fremde scheinenkönte/ wird erträglicher werden/ wen man beden-ket/ daß auch die Christen der ersten Kirche ohnedie geringste Verhüllung / sowohl Männer als Wei-ber/ zn gleicher Zeit und in einem und eben dem-selben Taufsteine getaufet/ oder untergetauchet wor-den sind. 2)

§. 30. Also war auch ein jedes Fest bei denGriechen eine Gelegenheit für Künstler/ sich mitder schönen Natur aus's genaueste bekant zu machen.

Z. 31. Die Menschlichkeit der Griechen hattein ihrer blühenden Freiheit keine blutigen Schau-spiele einführen wollen/ oder wen dergleichen indem ionischen Asien/ wie einige glauben/ üblich ge-wesen/ so waren sie seit geraumer Zeit wiederumeingestellet. AntiochuS EpiphaneS/ König inSyrien/ verschrieb Fechter von Rom / und ließ denGriechen Schauspiele dieser nnglüklichen Menschensehe»/ 4) die ihnen anfänglich ein Abscheu wa-ren - mit der Zeit verlor sich das menschliche Ge-fühl/ und auch diese Schauspiele wurden Schulender Künstler. Ein KtesilauS studirte hier seinensterbenden Fechter/5) „an welchem man se-

il Stilen. I, i Z, «. g, z, 5g>z

2) splutai'cli, in c. >4.^ '

3) lDer Beweis hiesnr in der Erläuterung §. Z2.Ü

4) Stilen, I. 5, c, 5. Z> 22^

5) Einige muthmaficn, baß dieser Fechter, von welchemPlini,is redet, der berühmte ludvvisische Fechter