WinckelmanS
Albani/ welches er alles noch bei sich hatte, ver<mißt/ weiß ich nicht zu erklären.
Sein Leichnam wurde ohne Gepränge am 9 Juniauf dem Freitbofe der Kirche des h. Justus/ inder einer Brüderschaft zustehenden Abtheilung/ beer-digt/ weßhalb den in der Folge seine irdischenÜberreste von andern Ankömlingen verdrängt/ undunkenbar in das allgemeine Beinhaus gesammeltwurden.
Halb den Deutschen, und halb Italien ange-hörig/ erlosch seine Fakel auf der Gränze zwischenbeide»/ wie sie beiden geleuchtet hatte. Umsonstfrug der Wanderer aus fremden Landen nach demGrabe des Musensohns ausStendal; niemand kantees. Erst in diesen lezten Jahren hat ihm derEdle Dominico Nosetti mit Beihülfe derer/die den Vater der Kunstgeschichte ehre»/ einschönes Denkmal aus carrarischem und venetiani-
fentiren, worin es nicht fehle» müße. — Das Exem-plar des H o in e r u s, das er aus seiner lezten Reise beisich hatte, war die schöne Ausgabe von Foulis zuGlasgow t7S6 — t7ZS, in 2 Bänden Kleinsvlio, sechs-fach corrigirt, das ihm der Grav Moltke zum Geschenkgemacht hatte. Auch Heinrich Füeßlu hatte ihmunter andern Biichern einen Homer geschikt; deßglei-chen Muzel-Stosch.
O AnS dem Todtenregister:
2) ^Penzel und ich gingen mit einander aus, Winckel-^ m aus Grab zu finden; aber niemand wuüce etwas»davon." Sen in-/ in seinem Svazicrgange nachSvraku-, im Briefe von Trieft.