5X1. VI.
WiuckclmanS
„ nahe zu haben, um ihm zum Zeichen der AuSsöh-„ nung die Hand zu reiche»/ starb er. "
Der lezte Wille lautet:
„Im Namen Gottes, Amen. Am Mittwoch als„ dem achten Tage des Monats Juni des Jahres der,, Erlösung 4768, in Triest, im öffentlichen auf dem„ Hauptplaze liegenden Gastbause der Stadt Triest ?e.
,, Herr Iohan Wi» ckelman, der in einem„ auf den Hafen hin zugekehrten Zimmer des benan-„ ten Gasthauses, am Körver schwer und tödlich ver-„ wundet, an Gesinnungen aber völlig gesund zu„ Bette liegt/ hat durch das gegenwärtige öffentliche„ Testament («zuocl clicimr sine scii^us) über sei»„ gesamtes Vermöge» solgettderniaße» verfügt.
„ Vor allem empfiehlt er seine Seele dem all-„ mächtigen Gott, der heiligsten Jungfrau Maria,„ und allen Heiligen, mit der Bitte, daß diese bei der„ göttlichen Majestät um die Erlassung seiner Sünde»„ fürbitte» »?ögen, damit es Ihr aus unendlicher„Barmherzigkeit gefalle, seine Seele, wen sie vom„ Leibe geschieden sein wird, in die Zahl der Seli-„gen des Himmelreichs aufzunehmen, während er,„ feinen Körper der Mutter Erde überlassend, befiehlt/„ daß demselben ein kirchliches Begräbniß (ecclesia-„ scsoiltur») gegeben werde.
Item ordnet u»d befiehlt er, daß seinem, de n„Herrn Cardinale Albani wohl bekanten Kupfer-„ stecher Herrn D. Mogali 360 Ducaten gegeben„ werden sollen, welche Summe, und wo sie sich„vorfinde, dem Sänger (inusico) Anibali schon„ bekant ist.
„ Zteni vermacht er dem Abate Pireniei, und„ befiehlt, daß ihm ein für allemal 100 Ducaten ge-„ gebe» werde» solle», welche bei den, Maler Ma-„ ro» zur Aufbewahrung liegen.