Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
CXXX
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cxxx.

Wmckclmanö

„ Er wohnet dem Concert und dem Souper mit bei,

„ Und ist des Morgens dranf— >v»?— in der Hausvogtei. "

Während diesem Arrest ließ er seine l>c>Iiü<zu-! C.»l-rolee druken. Prinz Ludwig von Würtenberg/der damals unter dem Marschall Daun als Frei-williger diente/ zahlte für ihn/ und nahm ihn zu sich.Man glaubte/ daß dieser Fürst die Insel Corsicazu gewinnen/ und die Prinzessin von Brasilien zurEhe zu bekommen suche/ wobei er sich D'Haucar-villeS als Unterhändlers bedientes) welches abervon dem Graven Lamberg widersprochen wird. -)Hm Jahre N-59 lernte ihn Winckelmaii zu Romkenne» / wo er sich Baron D n H a n naüte/ eine Frau/oder/ wie man glaubte / ein Mädchen bei sich unter-liielt/ und Schulden halber alles verkaufen mußte.Von da scheint er sich nach Neapel gewendet zu ha-ben/ wo ihn der englische Gesandte aufnahm/ bei demer durch dessen Unterstüzung das prächtige Kupferwerkder berühmten b ami l t o nischen Vasen heraus-gab/^) woran er einen großen Gewin machte. 5) Spä-ter überwarf er sich mit dem Minister Da n u cci undfloh in einem panischen Schreken eilends aus demKönigreiche. Der Großherzog in Florenz schüzteihn/ und übertrug ihm die Besorgung des Kupfer-werks der Medici/ wodurch er hätte reich werden

1) Testament xolili^uL 6u Maröclial Oue <Io Lelle-Isle.

1762. 98.

2) ^Vleinorial rl'un iVIondain, 117. Lessings Collec-tiv nee»/ t Tl>. S. 66 u. 4Z4.

Z) Br. an Mu »e l - S t 0 scb, v. Ju». u. 7 Jul,, V. 2.»1. l? Sept. 17S?.

1766. 4 vol. lvl, m. color. Kupf> s Louisdor Pränume-ratio».

6) Br. an He>>ne, v. t? Marj i767.