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Winckelmanö
Exemplar bei sich, welches dan nach Wien kam, woes auf eine Art abgedrukt wurdet) daß man nun,weil das Autographon verloren ist,^) nicht mit Sicher-heit auf die Beschaffenheit von WinckelmanSUmarbeitung schließen kan; gewiß aber ist es, daßdiese Ausgabe unzählige Fehler hat, und mit deräussersten Nachläßigkeit besorgt worden. Darnachist sowohl die italienische Übersezung des AbateAmoretti gemacht, mit Noten von ihm und demAbate Fumagalli,^) als die französische vonMichael Huber, und eine verbesserte italiäni-sche von Carlo Fea, 5) mit Berichtigung der Citateund mit Noten, die ihrem größern Theile nachschäzbar sind. Die französische Ausgabe von Han-sen, 6) die alle Werke WinckelmanS enthaltensollte, liefert beinahe ganz den Text von Huber,und alles, was in Feas und Amorettis Über-sezung an Noten und Kupfern ist, samt Berichtigun-gen und Auffäzen von Lessing, Heyne undRode. Erst in der Samlung winckelmannischerSchriften, welche zu Dresden herauskam,?) ist derText der Geschichte der Kunst des Altertumskritisch berichtigt und aus der ersten Ausgabevon 1764/ aus den Anmerkungen dazu von 1767/und aus der wiener Edition fleissig zusammen-gesezt worden, jedoch nicht so, daß ein künftigerHerausgeber der Kritik müßig gehen konte. Die Ci«
1) Wien, 1776. 4.
2) II Lepolcro «li Wilickelrnann in l'rieste, p. 260 — 2Z1.
Z) Mailand, 177?. 4.
4) Leipz. 17S1. ZV. 4— Paris, 17»s. z B. s. DiesePariser Ausgabe ist eigentlich die übersezung eines ge-wissen Kruthosfer und Le Blond.. 5) Rom, 17SZ. Z B. 4.
6) Paris, 17S2— 1802. 3 B. 4.
7) 1L08 — 1S20. L B> L.