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1 (1825)
Entstehung
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LIX
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Biographie.

„ aber er ist faul/ und es ist kein öffentlich Werk„ von demselben vorhanden. Seiner Zeichnung fehlet„eine strenge Richtigkeit der Alte»/ und sein Colo-„ rit ist nicht reif genug. Es ist ein ru bens'scher„ Pinsel/ aber dessen Zeichnung ist viel edler. Es„ist ein Mail / der einen große»/ fertigen Verstand„ hat/ uud so viel/ als man ausser Italien wissen„kan/ weiß; >) ein wahrer Nachfolger des Aristi-„deS/ der die Seele schilderte/ und für„den Verstand malete. "

Näher bekaiit wurde Winckelman auch mitBianconi aus Bologna / Hofrath und Leibarzt desKurprinzen von Sachsen/ einem Manne/ „der die„ feinste Politik eines Welschen besaßt) und nach sei-„ nein allgemeinen Verstände und ausserordentlichen„ Talente über alle Menschen alles auszurichten im„ Stande war. "^) Dieser versammelte jeden Abendeine Gesellschaft in feinem Hause / woraus alle Pe-danten verbant waren/ und in der stch Winckel-man fast immer einfand. Bianconi sah es abernicht gern/ wen derselbe mit den andern Anwesen-den vor dem Abendessen seinen Abschied nahm.Deßhalb supirte Winckelman oft daselbst. Erhofte/ dem Herrn Leibarzt niizlich werden zu kön-nen/ weil dieser ihn ersucht hatte/ ihm bei den Stu-dien behülflich zu sein/ die er nun wieder nach ei-ner mehrjährigen Vernachläßigung vorsuchen woll-te. Doch es zeigte sich in der Folge nur allzu baldund klar/ daß Bianconi gern mit dem Kalbeeines Andern gepflügt hätte. 5) Schon am

1) Br. an Kasvar Fließt»/ v. S Avr> 176Z.

2) Erläuterung der Gedanken ic. §. 14Z.

3) Br. an Ncrends, v. 50 März 1755.

4) An ebendcns. v, 25 Jul. 1755.

5) An ebendcns. v. 2? Jan. 1757.