Biographie.
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den: was war zuthun? — Er stellt seinem FreundeBerendS auch vor: „ Kein Glük sehe ich vor mir/„(bedenke es wohl!) keine Neträte ist mir mehr„übrig; mein Brod kan ich/ wen der Grav sterben„sollte/ auf keine anständige Art verdienen/ da ich„keine einzige fremde Sprache reden kan; einen„ Schuldienst mag ich nicht/ zur Universität tauge„ich nicht/ mein Griechisch gilt auch nirgends; wo„sind Bibliothekärstellen? Wen Franke sollte bei„ der neuen Besezung in Weimar können employirt„werden/ müßte ich nothwendig ans Dankbarkeit„ bleiben. " >)
Hn dieser Lage und Stimmung ging er zum Beicht-vater des' Königs/ und ersuchte ihn/ dem Nuntius vor-zutragen/ daß er insgeheim in dessen Hände die Kon-fession ablegen wolle / aber nicht eher zu reisen gedenke/bis er seine Arbeit in der Bibliothek vollendet hätte.Die Freude des Nuntius über seine erste Erobe-, rung dieser Art war ungemein. Der ActuS wurdein dessen Capelle, wo er in PontificalibuS/ nebst zweiGeistlichen von der Nuntiatur und dem Beichtvaterdes Königs als Beistand/ erschien / den 11 Juli 1764vorgenommen. Das Bekentniß geschah nach derüblichen von PiuS IV. vorgeschriebenen Formul/welche den Canonen des Conciliums vonTrient in jeder Ausgabe angehängt ist.
Nach dem ActuS gingen der NuntiuS/ Pater
Br. an Berends, v. 12 Jul. 1754.
2) Ebendas.
Z) Ebenda,'.
4) Das Zeuginn, welches Winckelman von dem Nun-tius hierüber erhielt, hat C. Hart man aus Rom mit-getheilt, und es lautet in Danbs und CreuzerSStudie» cz B. 267 — 268 S.) wie folgt:
Winckelmaüs Biographie, l. 3