382 Baukunst der Alten.
so wie auf den Schiffen der Alten runde undzwar gemauerte Thürme mit einem gewöl betenDache oder Cupola/ aber auch vierekichte ^gemauerte Thürme, waren. San Galto deraltere, in einem Bande seiner Zeichnungen aufPergament/ in der b ar b erinisch en Bibliothek,meldet von einem runden Tempel des Apollo zuDelphoS. Ob der Tempel, welchen PerikleS zuEleusiS baucte, rund gewesen, ist nicht mitGewißheit zu sagend) war er aber in'S Geviertegebauet, so hatte er dennoch eine Cupola undeine Art von Laterne auf derselben; und esfindet sich diese und eine Cupola auf dem Tamburoauf einem vierekichten Tempel, welcher auf dem größ-ten Sarkophags aus dem Altertume, in der VignaMoiranivor dem Tkore S. Sebastians,^') vor-gestellet ist. ES ist also der Tamburo keine neueErfindung. Bei den Römern waren die rundenTempel gewöhnlicher als bei den Griechen: einigewaren es aus einem allegorischen Grunde/ wie
t) ^Beschreib. d. g «schnitt. Steine ic, 6 Kl. N.65. lc.^I
Man sehe auch die Samluug der Altertümer des Bo<ri oni/ von Venuti erläutert/ wo sich auf Taf. 7Zeine Gemme mit ähnlichen Thürmen auf einem Schiffefindet. Fea.
3) Wahrscheinlich hat W i n ck e lm a n dieses Gebäude/ Vonwelchen! Plutarchus nichts sagt/ mir cinem andernverwechselt. Bald nach obiger Stelle sagt er vomSde 0 n, welches gleichfalls vonPerikles erbauet worden,daß es rund und von der Form eines königlichenZeltes gewesen. Fea.
l Nichts verwechselt', Winekelman meint dasTelesteri 0 n zu Eleusis, Von dem Plurarchus c>. c.)als von einem Gebäude mit Licht von obenwirklich redet.Z
4) Jezo im Muse 0 Pi 0- Clementin 0 aufgestellt. F ea.