Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
379
Einzelbild herunterladen
 

Erstes Kapitel.

379

merus, im Palaste Colonna/ gefundenwurde/ und man glaubet/ daß ebendaselbst eineVilla Kaisers Claudius gewesen sei.

K. 28. Der Fußboden in Bädern und andernGebänden wurde zuweilen von kleinen Ziegeln gele-get/ welche senkrecht auf ihre schmale Seitegesezet sind/ und zwar so/ daß sie Winkel miteinander machen/ so wie noch izo gebräuchlich ist/und alle Straßen zu Siena und in allen Städtendes Staats von Urbüio sind auf solche Arr mit Zie-geln gepflastert. Man nennet dergleichen ArbeitPL5L--, von der Ähnlichkeit mit der Richtungder Fischgräten/ und die Alten s^>ic:stuni,weil die Ziegel liegen wie Körner an einerKornähre/ welches Perrault nicht verstandenhat/^) wie bereits anderwärts bemerket ist. Überdiesen Grund wurde ein Mörtel mit gestoßenen Zie-geln geleget/ und über diese Lage vielmals ein Mu-saico gesezet. So siehet man es noch izo in derVilla Hadriani bei Tivoli. Die Alten hatten un-ter ihren Leibeigenen auch Leute/ die besonders aller-hand Arten von Estrichen zu arbeiten verstände»/welche paviinentsiii hießen.

§. 29. Das dritte Stük dieses ersten Kapitels/welches von der Form der Gebäude und von denTheilen derselben handelt/ hat natürlich zweenSäze. Der erste von der Form gehet vornehmlichauf die Tempel/ und diese waren bei den Grie-chen/ sehr wenige ausgenommen/ in's Gevierte

5) Minmehr im britischen Muses zu London.)

2) l^Eine Probe davon unter den Abbildungen Num. tv.)

3) Do Iz Lzstie , sur <zuel>j. inscrixt. Sllt. ^c»6,

i. i5. 442.

4) l'skula 16.