Vorbencht.
kleineren Tempel ist als etwas' Besonderes zu mer-ken/ daß in der Halle vor dessen Celle die dritteSäule/ in der Tiefe oder Breite/ wie man esnennen will/ auf beiden Seiten auf der drittenStufe/ welche zur Celle führet/ stehet; und diesezwo Säulen haben unten ihren runden Bund undanch ihre Base (plinlo), welche aber rund ist.Folglich finden sich schon in den ältesten Zeitendorische Säulen mit der Base/ welches vorherniemand bekant gewesen ist. -)
K. 8. Die In t erc o lnm n i a der Tempel habennicht völlig anderthalb Durchmesser der Säulen/ wieVitruvius lehret! 2) den der Durchmesser derSäulen an dem größeren Tempel hat 7 und fünfAchtel Palme/ und die Zntercolumnia haben 8volle Palme/4) und es ist etwas Besonderes/ daß
die andere hat gleiche Breite/ aber im innern Raumegemessen nur l7 Palm Tiefe. Fea.t? Der Säule» dieser Vorhalle sind, wie schon vorhin, S. 3ZL,bemerkt worden, zwei auf jeder Seite, und zweihalbe an den Pilastern oder Ekpfeilern der Cella. Allehatten dieselbe runde Base mit dem Bund, und keinestand unmittelbar auf den Stufen ; unr standen die bei-den ersteren auf einem niedrigern Plane als der Plander Cella, auf welchem die andern stehen. Fea.sMan fehe unter den Abbildungen ?!»>». 6.Z2) Von dieser runden Basis nimt der Pater Paoligleichfalls einen feiner vielen Scheingründe, um zu be-weifen, daß diese Tempel nicht griechischer, sondernalth et ruri scher Bauart seien. Er beruft sich dabeiauf den Vitruvius (>..?- c, 7.), welcher den tofca-nifchen Säulen eine ähnliche Basis gibt. Fea u. F e r n 0 w.Z) Für die Sänlenstellnng nämlich, welche .erlos, engsäulig, neiit, welche die kleinsten Zwi-schenweite» hat. (I.. 3. e. 2.) Fea.
41 Dieses ist i» der schon erwähnten Beschreibung undZeichnung Majors sehr verändert. Fea.