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2 (1825)
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Alte Tempel

Säulen; es findet sich auch bei andern Scriben-ten keine Meldung von einem solchen alten griechi-schen Gebäude. Von Tempeln ist der von der For-tuna Virilis oder St. Maria Egizziaca zuRom das schlechteste unter allen alten Werken mitdergleichen Säulen/ und das Theater des Mar-cellus und das Amphitheater des Vespasianushaben halbrunde Säulen.

§.27. DiodoruS gibt uns ein sinlicheS Bildvon der Größe der Säulen an dem Tempel desZupiterS/ wen er berichtet/ daß in einem einzi-gen hohlen Reife () derselbe»/ deren 20an einer dorischen Säule stehen müßen / 2) einMensch stehen könne. Die Weite der Reifen an denübrigen Stüken beträgt zween römische Palmen oderSpannen und viertehalb Zoll; ein bequemes Maßfür die Breite eines Menschen. Pancrazi beklagetsich/ daß er keine Spur von den Säulen dieses Tem-pels finden können. Die größten gereiften Säulenaus dem Altertume in Rom sind drei freistehende

t) Er gedenket dessen allerdings (I. 4. c. 7. suk Lr>.), woer sagt, daß es eine Art zu bauen gab, wo auch dieMauern der Cella bis an die Zwischenweiten des Säu-lenganges umher herausgerükt wurden, s» daß vonaussen nur die halben Säulen sichtbar waren, und dieseArt nennet er pseullopiii-ipteros, oder salsch geflügelt,eben weil ein solcher Tempel ringsumher Flügel oderSäulengänge zu haben scheinet, und doch nicht bat.F ea.

2) So lehrt Vitruviu s, (I> 4, c, Z. suk lln.) Derselbe nemnet an dieser Stelle die Reifen und (l, Z. c. Z.)

sti-iges, wobei Galiani bemerkt, daß eigentlich «tnALZdie hohlen Reifen, und stris- die flachen Stäbezwischen denfelben sind. Wesseling, bei der erwähn«ten Stelle des Diodorus (>, >Z. c, 82,) behauptet,daß in den Manuskripten stngilcs statt strigos stehe.F e a.