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2 (1825)
Entstehung
Seite
290
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2so Nachrichten v. d.

oder mit demjenigen/ welcher das Gelenke zwischender Klaue und dem Beine machet/ (wlus,x--x.) zeiget die große Menge/ welche in Herculanogefunden ist. Hardion hat in seiner Abhandlungüber die Gew inspiele der Alten') weder die Lagedieses KnochenS/ noch die Thiere/ von welchen ergenommen wurde/ angegeben. ES haben ihn alleThiere mit gespaltenen Klauen. Der grofie Ca-saubonus hat diese Spielknochen mit Würfelnvermischet/^) und glaubet/ man habe/ wie diese,also auch jene aus Bechern geworfen. Die Art/mit denselben zu spielen/ war zweifach; die gemein-ste Art scheinet dem Spiele der Kinder in Deutsch-land ähnlich gewesen zn sein/ welche kleine glatteSteine oben von der flachen Hand in die Höhe wer-fen/ um im währenden Wurfe und Falle derselbeneinen oder mehrere kleine Steine zu fassen/ und jeneunmittelbar nachher in der Luft wieder zu fangen. Ebenso spielen zwo Mädchen mit gedachten Knochen aufdem auf Marmor gezeichneten Gemälde mit demNamen des Künstlers Alexander von Athen. Diezweite Art war/ diese Knochen/ wie Würfel/ aus derHand zu werfen / wo eine jede Seite des Knochenseine gewisse Zahl bedeutete. So spielen zwei Kin-der in Marmor/ welche Lord Hope vor zwei Jah-ren in Nom erstand/ von welchen dasjenige/ welchesden Gewinst hat/ auf dem Sokcl stzet voller Fröh-lichkeit; das verspielende aber stehet betrübt. ESköiiten diese zwei Kinder die Liebe und den Ga-nymedeS vorstelle»/welche ApolloniuS mit Kno-chen spielen lässet/5) und dessen Beschreibung istjener Vorstellung in Marmor völlig ähnlich. Der

1) IVIcm. lle äes Inscr. t. i.

2) ^<1 c. 5. x. 53. cdit.

3) !. 3. v. ii/'