neuest, hereul. Entdek. 28?
mir in Kupfer gestochen/ in dem Mufeo des LaChausse oder sonst wo angebracht/ ansehen wollen.Den/ wen dessen Scribent saget: „ daß die Künstler„ der Insel Agina snperLciem canclelsbroriiill, » da?ist/ die platten Teller der Leuchter/ welche vollvon zierlichem Schnizwerke zu sein pflegen / „ besonders„ schön gearbeitet / so wie die zu Tarent die Schafte„ oder Stäbe derselben (scspos):" so hat sich derErklärer hier Wandleuchter vorgestellet mit Ar-men wie Zweige gestaltet/ nach der izigen Mode.
§.93. Bei den Waagschalen habeich mich indem Sendschreiben geirret :?) den es finden sicheinige mit zwo Schalen/ wie man dergleichen aufMünzen und auf anderen Denkmalen vorgestellet sie-het.^) Einige derselben sind so klein/ daß sie fürGoldwaagen können gehalten werden. Auf dem an-geführeten Gewichte von Blei ist der erste Buchstabdes Worts halb getheilet -i, nach Art de§
getheilten griechischen «, aus dessen rechter HälfteI- der 5pil'il,u5 asper gemachet worden/ so wie ausder linken I der Spiritus lenis.
§. S^. Ein Degen mit einer eisernen Klinge istetwas über drei römische Palme lang/ und dieScheide ist mit platten großen Nägeln beschlagen/wie der Degen des Agamemnos war/ und derje-nige/ welchen Hektor dem Ajax schenkete. 4) DieNägel erinnern mich an andere große Nägel in demMuse»/ womit die Thüren von Erzt beschlagenwaren/ von welchen einige an drei Seiten des Ba-samentS/ worauf das Pferd von Erzt stehet/ undzwar in den Eken zur Zierat eingelöthet worden.
1) I. Z4. c. 6.
2) Man sehe oben S. 175. §. 69.Z
3) Ovii. Mus. Ltrusc. t. 2. tak. 166.
4) 15. lXI.Z v. 29. tt. tVII.) v. 3oZ.