Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
285
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neuest, hercul. Entdek. 2ZL

zierliches metallenes Gefäß/ Wasser zu sieden/ wel-ches mit unseren Theemaschinen eine große Ver-j wandtschast hat. Innerhalb des Gefäßes stehet ein" Cylinder von etwa vier Zollen im Durchschnitte/oben mit einem beweglichen Dekel/ in welchen Koh-len geschüttet wurden/ so daß die Asche durch einigeLöcher fallen konte; in dem Raume um den Cylin-der wurde das Wasser durch eine Art von einem klei-nen angelötheten Trichter gegossen. Es haben sichauch andere dergleichen Gefäße/ aber zerstiiket/ ge-fundet/ deren Cylinder unten einen Rost hatte zumAbfalle der Asche/ dergestalt daß die Stäbe des Ro-stes hohle Röhren sind/ um das Wasser im Cylindervermittelst derselben circuliren zu lassen. An diesenGefäßen stehet der Hahn etwas erhoben von demBoden/ um das Wasser/ wen es einen Saz gema-chet/ zurükzuhalten / und der angefezete weisse Let-ten in diesen Gefäßen ist zugleich ein Beweis von' dem Gebrauche derselben. An dem Hofe des Au-gust» S war eine besondere Person über daS Getränkaus warmem Wasser bestellet.

Z. 89. Unter den vielen dasigen Gefäßen vonGlas können vielleicht auch Nachtgeschirre sein/ wiees einige scheinen/ welche bei den Alten/ so wienoch izo mehrentheils in diesen Ländern/ von GlaSwaren / wie wir auch schließen können aus dem/ wasTheodoruS MetochiteS von der Ungleichheitder beiden Söhne und Nachfolger des Vespasia-zi uS sagete; er verglich dieselben mit einem Becherund mit einem Nachtgeschirre/ die aus einerleiGlase gemachet waren.

§. So. Die Form der Löffel in diesem Muse?zeiget ein anderes ebenfalls alter Löffel beim LaChausse.^)

1) M8c. Qnt'icj. 206.

2) AIus. 3. tal). 7.