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unter dem Dache ein breiter Vorsprung von Bretterngeleget/ um unter demselben vor der Traufe bedeketzu gehen. Ein solcher innerer Hof hieß daher im-siluvium, auch atrium, von un-
ter freiem Himmel.
K. 60. Bis izo sind allererst zwo Wohnungeninnerhalb des TborS/ und zur rechten Seite dessel-ben und der gepflasterten Straße entdeket, und beidenahe an dem Abhänge des HügelS/ auf welchem dieStadt lag/ und der Eingang in beiden ist von derStraße her. Das erste Gebäude hat ein großesThor von 10 römischen Palmen weit/ welches un-mittelbar in den innern Hof desselben führet. Aufbeiden Seiten dieses ThorS ist eine Thüre von 6Palmen breit; die zur Linken aber ist zugemauert/und gleichet einwärts einer Nische. Die andereThüre war der Aufgang in die oberen Zimmer/ wieaus einigen Stufen von der Stiege deutlich erscheinet.Diese Art Stiegen/ welche durch eine Nebenthüreunmittelbar von der Gasse zu den obern Zimmernführen/ sind noch izo sehr gemein in Italien. Vordem Thore siehet man eine große Cornische mirZähnen von Gypft/ in dem Schütte herabgestürzetliegen.
§. 61. Der innere Hof/ dessen Länge über einige70 römische Palmen betragen wird/ ist ganz undgar mit einem zierlichen Estriche von einer Art Kittmit gestoßenem Marmor verbunden/ und mit will-kürlich eingesezetem vielfärbigen Marmor beleget/nach der Art/ wie in Venedig die Fußboden derZimmer in Palästen zu sein pflegen/ und wie der-gleichen in der Villa Albani sind. Mitten in demHofe ist ein vierekiger Plaz aufgerissen/ welcher voireinem verschräiiketen Zierate von Musaico eingefassetist/ und man kaii muthmaßen/ daß daselbst Marmor-platten gelegen/ auf welchen eine Cisterne wird ge-