neuest, hercul. Entdek.
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schen Larven vor dem Gesichte/ nebst einemKnaben, vor.
§. 65. Die erste Figur zur rechten Hand sizet' auf einem Stuhle ohne Lehne, welcher mit einemTepiche von dreifarbigen vierekigen Würfeln inGelb, Noth und Fleischfarbe beleget ist/ wovonlange Quaste an Schnüren herunterhängen, ttbeedem Tepiche lieget ein gestreiftes' Polster in ebenden Farben. Es höret diese Figur der neben ihrsizenden aufmerksam zu / und scheinet beide Händein einander zu ringen, wie in Verwunderung oderBestürzung zu geschehen pfleget. Die zweite Figursizet vor einem zierlichen Tische aus drei Füßen,auf welchem ein weisses Kästchen, und neben dem-selben eine Schale oder Krater stehet mit einemFuße, welcher unten drei Löwenrazen hat; zurSeite lieget ein Lorbeerzweig. Es hat diese Figurihr gelbes Gewand um sich geworfen, und sagetetwas her, wie die Handlung der Hand ausdrüket.Die dritte Figur mit der Larve einer alten Frauhält einen Becher in der Hand , und hat ihr gleich-falls gelbes Gewand bis auf den Kopf gezogen.Neben derselben stehet ein kleiner Knabe in einenMantel gewikelt. Unter den Figuren sind drei stu-fenweis gesezte Streifen, der obere mit abgezogenenOchsenköpfen, die mit Nereiden mit zween Fisch-schwänzen abwechseln; auf dem mittlern Streifensind Greife, die einen runden Schild halten; deruntere Streifen ist mit Eierchcn und mit senkrech-ten Stäbchen wechselweis gezieret. Diese Streifensind nur von einer einzigen Farbe, und von derArt,' die wir Grau in Grau nennen.
ß. Lö. Bei Gelegenkeit des NamcnS des Künst-lers dieses Werks kan ich nicht unterlasse»/ anzumer-ken, daß der Name eines andern DioskorideS,welcher unter dem AugustnS ein berühmter Künst-