Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
265
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»euch, hercul. Entdek. 26»

wie tief die Kannte zu graben sind, um Wasser zuhaben/ daher auch die Teiche völlig ausgemauertzu sein pflegeten. 2)

§. 63. Was insbesondere die Lusthäuser beiPompeji betrift/ so sind bisher zwei entdeket. Daserste/ welches man auSgrub, ist entfernter von derStadt/ als das andere/ und war dermaßen übel zu-gerichtet/ daß man unterlassen hat/ die Arbeit fort-zusezen/ und izo sind die Trümmer davon durch dengesunkenen und nachgesallenen Schutt mchrcutheilSwiederum bedeket. Merkwürdig aber war eine Kam-mer in diesem Gebäude/ von welcher die gemaleteBekleidung der Mauer» in kleine Stüken zerbrochenabgefallen war. Die gemalete» Grotteskcnvdie man auf diesen Stüken siehet/ sind das Voll-kommenste/ was ich gesehen habe/ nicht alleinvon alter/ sondern auch von neuer Arbeit/ auchder schönsten in der Loggie des RaphaelS/sowohl von Erfindung und von Zierlichkeit/als von Ausführung. ES sind wahre Minia-turgemälde; die Blätter an dem Laub-werke sind mit dem feinsten Geäder angege-ben/ und die Farbe ist wie auf frisch gecndigtenGemälden. ES sind einige hundert kleine Stükezusammengelesen/ welche/ um sie zu erhalte»/ einjedes insbesondere mit Gypse auf Schiefer gelegetworden/ und izo so gut als möglich zusammen-gesezet werden. Überhaupt kan man sagen/ daß diebesten Gemälde des berculanischcn Musei zu Pompejigefunden worden; und dieses sind die Tänze ri-ll en/ nebst den mänlichen und wei blich e n C en-taure»/ auf einem schwarzen Grunde.^)

>) l)e re rüst. I. g. c. 17.

?) <!e ro rust, I. >. c. 17.

Z) tMa» sehe oben S. 14? — tZo.ZWiiickclmaii. 2. 12