Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
263
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neuest, hercul. Emdck. 2bZ

zeiget sich die Anlage derselbe»/ sonderlich von einemLnsthaufe unmittelbar an dem alten Hafen vonk Astura, acht Miglien jenseit Nettuno, welcheseine Villa gewesen, die für eine große Hofstatt ge-räumlich genug war.

K. 50. Daß aber diese Gebäude auch vor Alterseben so weit im Meere gelegen gewesen, wird deut-lich durch zwo dike Mauern, welche als ein Damvon dem flachen und sandigen Ufer bis an die Ge-bäude selbst in das Meer hineingeführet sind. DieAbsicht der Anlage dieser Lusthäuser ist ohne Zweifeldie gesunde Luft, die durch das beständige Schlagender Wellen beweget und dadurch gereiniget wird, unddie Wirkungen des Mittagswindes weniger empsind-lich machet; wie den diejenigen, welche auf demDamme des Hafens zu Porto d'Anzo wohnen, keineUngemächlichkeit in der großen Hize empfinden, dahingegen die auf dem Ufer selbst leben, selten imSommer von Fiebern frei bleiben. Die Villa desCicero bei Astura lag im Meere, wie er selbstsaget, i) und Lucullus bauete bei Boja Wohnungenvon seiner Villa bis in das Meer hinein, wie »ochizo die Trümmer im Wasser bezeugen.

§. Das Lusthaus, welches im Herculanoentdeket worden, lag an der See, und aus demGarten sührete ein langer Gang zu einer rundenExedra, oder offenen Sommersize, welcher imMeere selbst wird angeleget gewesen sein, wie manaus dem langen Gange schließen ka». Diese Exedralag auf einem Werke von 25 »capelschen Palmen hoch,und ä Stufen höher, als der Gang zu derselben.Der Boden dieses runden Plazes war mit einer sech-zehnfachen geometrische» Rose von keilförmig ge-

i) ^<1 I> >2. ex'ist. ig.

s) klularcli, l^ucull, x>. g.j?, I> Z. c<Z. II, Llcxli, le- 3g ^