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2 (1825)
Entstehung
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241
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neuest, hercul. Emdek.

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nämlich da dieselbe im Erdbeben gelitten hatte. DieseErfahrung veranlasset/ zu muthmaßen/ daß es mirvier zu Stabia cntdcketen Gemälden/ die bereits ausder Mauer geschnitten gesunden worden/ und in derGeschichte der KnnjN) umständlich beschriebensind, eben diese Bewandtniß habe; das ist/ daßdieselben nicht anderwärts hergeholet sind/ sondernan dem Orte selbst/ wo sie waren abgenommen wor-den. Folglich wird auch Stabia zugleich mit Pom-peji im Erdbeben gelitten haben/ und diejenigen/welche gedachte Gemälde aus den Trümmern rettenwollen/ werden durch den Ausbruch des VesnviuS/welcher einige Jahre nachher erfolgete/ überraschet/und in ihrer Absicht gehindert worden sein. Einanderes Gemälde/ welches in dem zweiten Bandehercnlan i sch er Gemälde stehet/ wurde zuPompeji in einer Kammer an der Mauer mit einerKlammer befestiget gefunden / welches vielleicht aneben dem Orte aus einem durch das Erdbeben zer-trümmerten Gebäude abgenommen und in ein an-deres versezet worden.

Z. 8. Ein noch stärkerer Beweis für diese Mei-nung sind die in den pompejanischen Gebäuden man-gelnden Thürcardini/ nebst den Platten von Erzt/worin dieselben sich drehen/ von welchen man inden Thürschwellen von Marmor nur die Löcher fand/wo dieselben eingesezet und gelöthet gewesen waren.Andere Cardini aber waren geblieben/ und eS fandsich auch das verbrante Holz von Thüre»/ woransich noch die erhobenen vierekigen Felder von Holz/womit dieselben beschlagen waren / unterscheiden lie-ßen. Ha in einem unten beschriebenen Gebäude da-selbst/ waren in dem inneren Hofe desselben sogar

V. ZK. — ts §. Mail vergleiche ow, S. 5Z.Z

2) 2 g.

Winckelman. 2. i l