hercul. Entdek.
betrift die ihnen unbe kanten Bücher/ welcheich angeführet habe; es wäre vielleicht auch hier ge-schehen/ wen ich mich in Rom und in meiner Bib-liothek befunden hätte. Gedachte Herren/ welche sichzu Richtern über alle Art Schriften aufwerfen/ kön-nen da/ wo sie sind/ nicht fähig sein/ über die VonAltertümer»/ sonderlich die in dem Size derselbenausgearbeitet sind/ zu urtheilen. In Schriften vonderjenigen Modeart/ wie Ales Pens6es sind/ habenkeine angeführete Bücher Plaz; aber wo man ander-wärts bekant gemachete/ gut oder übel erkläreteund erläuterte Denkmale/ und seine Meinung überdieselben anzuführen hat/ ist dieses unvermeidlich.Man hätte vielmehr bemerken solle»/ daß diesesnebst der übrigen Belesenheit nicht mit dem Sake/sondern mit der Hand sparsam ausgestreuet ist/ unddaß Materie vorhanden war/ ein großes Werk inFolio zu schreiben/ wen man sich nicht das Gesezgemachet hätte/ nichts mit zwei Worten zu sagen/was mit einem einzigen geschehen konte. Hernachist es ja nicht meine Schuld/ daß die Herren Cen-soreS die Bücher/ welche ein Antiquarius ken-nen muß/ nicht haben noch kennen/ eben so wenig alsich nicht Schuld habe/ daß sie ihre geringe Belesenheitzu erkennen geben. Man wirft mir auch die nachdem Deutschen schmekende französische Schreibartvor/ welchem Tadel ich gleichwohl in der Vorrededurch sdas^I offene Bekeiitniß meiner wenigen Übungin derselben zuvorgekommen war. Die Arbeit mußtein einer fremden Sprache entworfen werden/ undhierzu wurde die französische ans vielen Ursa-chen für die bequemste gehalten. Ich entwarf ausdem Gröbste»/ und ließ durch einen Sprachkundi-gen ausbessern/ und in dieser Ausbesserung macheteich von neuem Änderungen. Ich schäme mich nichtzu bekennen/ daß ich meiner eigenen Muttersprache