hercul. Entdek.
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und der alten Geschieh tc/l) welche ich in wäl-scher Sprache entworfen habe/ aus' einem seltenenDenkmale darthun/ daß sie auch von Weibern ge-tragen wurden.
K. 8-j. Zum Zeichen der Würde einiger obrig-keitlichen Personen bei den Römern waren Sell-ecurules, von denen sich zwo in dem Museo finden.Sie sind von Erzt/ (in Rom waren sie insgemeinvon Elfenbein/) einen Palm und sieben Zollehoch/ und zween Palme und sieben Zolle breit. Siebestehen aus kreuzweis gelegeten ru n den Be in e»/ dieI>in oben und unten einwärts gebogenes vorstellen/und sich unten in einen idealischen Thierkopf miteinem langen Schnabel endigen/ worauf sie stehen.
§. Ich will der vielen Löwen und andererThiere Köpfe von Erzt hier nicht gedenken/ auswelchen in den Bädern/ auch in den Häusern/ Was-ser lief; es lassen sich auch die chirurgischenInstrumente und viele andere/ theils bekante /theils dem Gebrauche nach unbekante/ Geräthe schwer-lich ohne Abbildung beschreiben/ und auch durch diesebleibet der Begrif unvollkommen.
§. 86. Zulezt will ich einiger weiblichen Ge-räthe/ als Spiegel/ Haar-oder Nestnadeln,Armbänder und Ohrgehenke gedenken. Essind hier zween Spiegel/ ein runder und läng-lich vierekiger; der runde wird etwa acht Zollehalten: beide sind von Metall/ welches geschliffenund geglättet ist. Herr Bajardi hat zweenSpiegel mit langen Stielen daselbst finden wolle»/die ich aber nicht gesehen/ noch finden können. Ins-gemein waren die Spiegel der Alten rund ; und aufeinem geschnittenen Steine in dem stosch isch en Mu-
t) l Woraus die Denkmale -c. entsinnen sind. 2 Th-I Abschn. iZK. 7§. Z
2) LstsI, Uonuiu, ü'Lrcol, x> 2Z>. >1. 7L8.