Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
27
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7.F

neuest, hercul. Entdek. 27

man gemeiniglich bei den A b l a t i v i S; er stehet aberauch in den Worten : I^voxnr^vn, r^nn^nvn, rr^cissi,^^^lissvu, V^KI^I^T^L. Der Marchese/ der dieses

Haus seit kurzem geerbet hat/ ist ein Man von Ge-schmak/und hat eine Menge von Bildsäulen/Büsten undGemälden, woran seit zweihundert Jahren gesammeltworden/ auf seine nahe bei Rom gelegene Villabringen lassen. Unter andern Stüken von großemWerthe befindet sich auch der Rumpf eines tanzen-den Satyrs/ in mehr als Lebensgröße/ darunter/der eine unnachahmliche Meisterhand verrath/ demLaokoon an die Seite gesezet werden kaü/ und denFann in der Tribune des Großherzogs von Toseanaübertrift. Er verbirget solchen sorgfältig/ aus Furcht/mein Maeen/ der Cardinal Alexander Albanimöchte solchen zu besizen wünschen; mir aber/ alsseinem Freunde/ zeigete er ihn/ und ich werde denWerth desselben in dem theoretischen Theile der» Geschichte der Kunst näher bekant machen.Dies war eine Abschweifung »die der Briefstyl erlaubet. Die Buchstaben derherculanischen Handschriften sind von der nämlichenGestalt und Größe/ wie die in der berühmten grie-chischen Bibel der 70 Dolmetscher/ die sich inder vaticanischen Bibliothek befindet. ES sind aberauch Stüke darunter mir großen Buchstaben/ wieim Pi nd ar zu Oxford/ d. i. Handschriften/ die in derMitte von einander geschnitten sind; den/ um sichdie zu große Mihe zu ersparen/ jederman die ge-heimesten StM so seltener Überbleibsel vor Augenzu legen/ ist man auf das Mittel verfallen/ einige

t) Daselbst wird von diesem Rumpfe nirgends gehandelt., Die Antike» des Palastes Rondinini sind um das

Jahr j772 verkaust worden. Fea.

lMan vergleiche G-d. K. 5 B. I K. 5 §. Zu sa j.Z