neuest, hercul. Eittdck. 2s
morgen fand ich eine solche auf einem großen Steine/die meines Wissens niemals ist bekant gemachet wor-den. Sie enthält das' Testament einer Mutter/
sviele» erhellet das Gegentheil, und es ließen sich nochviele andere Inschriften anführen, welche diese Be-touungszeichen haben, und gewiß aus späteren Zeitensind. In dem Sendschreiben an den GravenBrühl, §>i24. sagt Winckel ma ii blos, daß sich Jn>schriften mit Betonungszeichen vom Au zu stus bis aufden Nero finde», und fuhrt des Fabretti Jnscriptionisan, welcher sie von der Zeit des Augusius anhebenlässt. Fea.
j) Oder vielmehr die L ob rede einer Tochter auf ihre Mutter.Eine ähnliche Lobrede eines Gatte» aus seine Gattinfindet man in einer schönen und lange» Jnschrist inder Villa Alb ani, welche in derjener Villa (p. Z, >1,67, i>. 114) beigebracht ist. DerAbate Fea lt. 3. >>.202.) hat diese bis dahin nochnicht bekant gemachre Inschrift, fo weit sie »och vor-fanden ist/ mitgetheilt. Sie lautet:
donstitlt. in. live. sil«. i^zü. v>. a. pllrt.ntil^vs.
Oißni». viris. 6at». lustriulvuill. »dsccjvio^
Winckelmaii. 2. 2