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3 (1878) Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin
Entstehung
Seite
6
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16. d. d. ohne Ort 1262 Sptb. 29.

Gunzelin, Graf von Schwerin, verleiht dem Domcapitel zu Schwerin das Eigenthumeiner Hufe im Dorfe Lankow.

Guncellinus grave zu Schwerin gibt der kirchen zu Schwerin den eigendtumb einerhufen im dorffe Lanchow, welche hufe für hern Danielis 1 ) seeligen seele denThumbhern ist gegeben worden. Datum 1262, 3. kal. Octobris.

Nach dem aus Clandrian: Protoc. Bl. 90 a genommenen Abdruck im Meklenh. U.-B.II S. 213 No. 964.

17. d. d. in Zwerin 1265 Jan. 6 (in Epiphania domini).

Gunzelinus d. g. et Helmoldus suus filius, comites de Zwerin, verkaufen die ihnen vonden Gebrüdern Otto und Ludolfus de Berscampe überwiesene Salzpfanne zu Lüneburgdem Kloster Doberan für 200 Mark Silber.

Hujus rei testes sunt dominus Hermannus ecclesie Zwerinensis episcopus et ejus-dem ecclesie capitulum commune; milites dominus Heinricus Huxeth de Wittenburg,dominus Otto de Berscampe, dominus Boltho Hasenchop, dominus Albertus de Bra-lestorp, dominus Conradus de Everinghe, dominus Henricus de Stralestorp et Alexan-der de Zwerin et alii quam plures viri nobiles fide digni.

Nach dem aus dem Diplomatar. Doberan. Bl. 118 b genommenen Abdruck im Meklenb.U.-B. II S. 260 No. 1032. Nach einer Bemerkung zu diesem Abdruck sind in dem inRede stehenden Diplomatar die Worte Huxeth und de Wittenburg durch einen Punktgetrennt.

18. d. d. ohne Ort 1265 Febr. 13 (idus Februarii).

Guncelinus d. g. comes Zwerinensis gestattet, dass das Kloster Reinfeld seinen Besitzvon 10 Hufen im Dorfe Pinnow an Hinricus und Jacobus de Wotwere gegen 13 Hufenim Dorfe Conradesrothe vertausche.

Testes hujus rei sunt Gregorius de Pampowe plebanus, Bernardus miles de Gram-bowe, Ludolphus de Zwerin, Johannes filius Luderi.

Nach dem von einem Original-Transsumpt d. d. 1372 Sptb. 18 {in crastino b. Lam-berti episcopi gloriosi) genommenen Abdruck im Meklenb. U.-B. II S. 266 No. 1039.

19. d. d. in Robele 1270 Sptb. 25 (feria v post Mathei apostoli et ewangeliste).

Nicolaus d. g. dominus de Robele bestimmt auf Bitten der Johanniter-Ritter und gegenErlegung von 100 Mark Silber zur Verhütung etwaiger Zweifel genau die Grenzen derihnen von seinem Vater, seinen Brüdern und ihm selber in den Feldmarken von Mirowe,Gramsowe und Pezeke geschenkten Güter und bestätigt ihnen sowohl diese als auch denKauf des Dorfes Vilet.

In presencia testium, quorum nomina sunt hec: Stephanus prepositus de Robeleet . . (sie) prepositus de Gustroe, H. plebanus in Campitz, H. advocatus dictus Tlia-

l ) d. i. Daniel von Schwerin. Vgl. No. 10.