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3 (1878) Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin
Entstehung
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Nach dem von einer Abschrift des Orig. in Celle (Registratur des ehemal. KlostersOldenstadt) genommenen Abdruck im Meklenb. U.-B. I S. 499 No. 512. Auch gedrucktin der Zeitschrift des histor. Vereins für Niedersachsen 1852 S. 45.

13. d. d. in civitate Zwerinensi 1244 Octb. 25 (octavo kalendas NovembrisJ.

Guncelinus d. g. comes de Zwerin entsagt allen Ansprüchen auf diejenigen Wiesenin Lübeck, welche er dem Eberhard Westphal verliehen, dieser aber an die Stadt Lübeckverkauft hat.

Hujus rei testes sunt Johannes de Molendino, Fridericus Hasencop, Daniel 1 ),Fredericus de Everinge, Godefridus de Plote, Ywanus, milites nostri; Luderus, Thit-marus frater suus et Ludolfus amborum frater, Hermannus de Fossa, Alexander deForo, Conradus Roberti filius, cives de Zwerin ac fideles nostri.

Nach dem vom Orig. im Stadtarchive zu Lübeck genommenen Abdruck im U.-B. derStadt Lübeck I S. 101 No. 103. Auch gedruckt im Meklenb. U.-B. 1 S. 543 No. 565.

14. d. d. Robele 1261 Jan. 21 (XII kalendas Februarii).

Nicolaus d. g. dominus de Werle bestätigt der Neustadt Robele das Schwerin'scheStadtrecht und bestimmt die Grenzen ihrer Feldmark.

Testes hujus facti sunt domicelli de Werle Henricus et Johannes, prepositus Ste-phanus de Robele, milites Arnoldus de Nova Ecclesia advocatus in Robele, Johannesde Havelberg, Oto Bersarius, Hermannus Swistop, Geroldus de Peccatle, Vnzsclaus;famuli Ludek(in)us de Z(ver)in, Henricus de Havelberg, Harniz Bere, Helde-brandus de Coniat, Henricus de Carnowe.

Nach dem vom Orig. im Archive der Stadt Röbel genommenen Abdruck bei Lisch,Urkunden und Forschungen zur Geschichte des Geschlechts Behr IB. S. 69 No. 44.Die in Parenthese gesetzten Stellen hat derselbe nach einer beglaubigten Abschrift vomJahre 1702 ergänzt. - Auch gedruckt bei v. Kamptz, Meklenb. Civil-Recht I. 2. Tabellezu S. 145152, bei Ungnaden, Amoenitates S. 6 No. 2, bei Vogell, Geschlechtsgeschichteder Herren Behr, Urk. S. 11 No. 7 und im Meklenb. U.-B. II S. 173 No. 911.

15. d. d. in Swerin 1262 Mai 13 (tertio idus Maji).

Guntzelinus d. g. comes de Swerin genehmigt mit Zustimmung seiner Söhne und Erben,dass sein Knappe Ericus de Lunenborg den Domherren zu Schwerin 2 Hufen in Wer-nitze verkaufe, behält sich aber seine eigenen Rechte an diesen Hufen vor.

Testes hii aderant: Hinricus de Insula, Conradus de Everinge, Daniel deSwerin.

Nach dem von einer beglaubigten Abschrift im Hauptarchive zu Schwerin genom-menen Abdruck im Meklenb. U.-B. II S. 205 No. 949.

*) Wahrscheinlich wie in No. 8 der damals öfter auftretende Daniel von Schwerin (vgl. No. 10, 12, 15, 16);wenigstens kommt unter den Schwerin'schen und überhaupt Meklenburgischen Vasallen jener Zeit kein Daniel weiter vor.