^■1
in.
Linie in Baiern.
(Tafel XXII.)
1. Joachim Dietrich.
1624—1674.
(Vater ^ von No. 2 und 3.)
geboren zu Wolgast in Pommern 1624, war Capitain in schwedischen Diensten und starb 1674 zu Münsterin Westfalen. Seine Wittwe, Caroline von Axthausen, überlebte ihn bis 1676.
2. Johann Caspar.
1701.
(Aelterer Sohn von No. 1.)
kam vermuthlich gleichzeitig mit seinem Bruder (No. 3) in baiersche Dienste und war 1701 Oberlieutenantim Regiment Tattenbach.
3. Dietrich (Theodor) Engelbert.
1673—1736.
(2. Sohn von No. 1, Vater von No. 4.)
geboren 1673 zu Münster in Westfalen, ward, da er so früh seine Eltern verlor, von gutmüthigen Leutenin der katholischen Religion erzogen; 1688 kam er im Alter von 15 Jahren nach den Niederlanden,
1) Wessen Sohn Joachim Dietrich gewesen, ist nicht ermittelt worden. Die in Wolgast vorhandenen Taufregister (inden Kirchenbüchern) beginnen erst mit dem Jahre 1708 und in den dortigen Trauregistern von 1537 bis 1792 findet sich der Namevon Schwerin nicht. Das Staatsarchiv zu Münster enthält auch keine Nachrichten über Joachim Dietrich und Auszüge ausden dortigen Kirchenbüchern konnten nicht erlangt werden. Endlich gibt auch der betreffende Auszug aus der Adels-Matrikeldes Königreichs Bayern, welchem die Nachrichten über diese Linie zumeist entstammen, keine Auskunft über Joachim Die-trichs Eltern oder über die Linie, welcher er angehörte. Der Name Joachim Dietrich erscheint nur noch einmal zu gleicher Zeitin der Familie, auf Taf. IV. 15, doch scheint der dort Aufgeführte keinenfalls identisch mit dem obigen Stammvater der BaierschenLinie. Ein immerhin möglicher Zusammenhang dieses Letzteren mit der Putzarschen Linie (vgl. Taf. VIII. 47, 51, 52) ist nichtwahrscheinlich, weil es mehrfach bezeugt ist, dass jene Linie 1706 mit Jürgen Christoph (Taf. VIII. 56) im Mannesstamme er-loschen ist. 2) In der Adels-Matrikel des Königreichs Bayern fehlt derselbe. 3) Nach handschriftl. Nachrichten des HauptmannMünch, welcher umfassende Forschungen zu der Geschichte der baierschen Armee gemacht hat. Wessen Sohn Johann Casparwar, ist aus den Listen nicht ersichtlich, da aber Dietrich Engelbert (No. 3) im selben Jahre 1701 in demselben Regiment stand,so halten wir diese beiden für Brüder.
375