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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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16. Philippine Friedrike.

1777 1846.

(2. Tochter von No. 12.)

geboren 3. April 1777, vermalt 18. September 1801 mit dem Königl. Preuss. Oberstlieutenant a. D. JohannCarl von Dullack-Wesierski (gest. im August 1846), starb zu Hirschberg in Schlesien 15. Mai 1846.

17. Friedrike Adolphine Henriette Sophie.

17991816.

(Aeltere Tochter von No. 15.)

geboren zu Hohenbrünzow 11. Januar 1799, vermalt zu Anclam 4. August 1815 mit Casimir WilhelmLudwig Carl Bogislav Grafen von Schwerin a. d. H. Schwerinsburg (geb. 1791 gest. 1874, Taf. XII.19), starb zu Hohenbrünzow im Alter von 17 Jahren am 15. Mai 1816 und ward zu Neuendorff' b beerdigt.Ihr Sohn, Graf Franz von Schwerin (Taf. Xn. 44), vermalte sich mit einer Tochter ihres Bruders (No. 23).

18. Carl Julius Friedrich Bogislaus.

1800.

(Aelterer Solin von No. 15.)

geboren zu Hohenbrünzow 12. April 1800, starb ebendaselbst 8. Mai 1800 und ward auch dort begraben.

19. Wilhelm Ludwig.

1801 1865.

(2. Sohn von No. 15, Vater von No. 21 bis 28.)

der Begründer der von Schwerin'schen Familien-Stiftung, geboren zu Hohenbrünzow 17. Juni1801, widmete sich der Landwirtschaft. 1819 genügte er seiner Militärpflicht bei dem Kegiment Baireuth-Dragoner No. 5 in Pasewalk, welches grade in jenem Jahr in das 2. Kürassier - Regiment Königin umge-formt wurde; wurde darauf Landwehr-Offizier, in welcher Stellung er bis 1844 verblieb.

1824 übernahm er von seinem Vater das Gut Kehberg und 1828 auch die sämmtlichen anderenväterlichen Güter, also Janow, Lantzkron, Neuendorff b und Bartow, sowie Hohenbrünzow undStrehlow, und schloss mit den Gläubigern seines Vaters einen Vergleich, nach welchem dieselben wederan Kapital noch Zinsen Verlust erlitten, sondern in einer gewissen Reihenfolge in Raten abbezahlt wurden.1838 verlegte er seinen Wohnsitz von Rehberg nach Janow. Unterstützt von einer kräftigen Gesundheitund mit einem klaren praktischen Verstände begabt, gelang es seiner unermüdlichen Thätigkeit und seinerweisen Sparsamkeit, die durch Kriegsjahre und Unglücksfalle mancher Art schwer verschuldeten Familien-Güter seiner Familie zu erhalten und in einen trefflichen Zustand zu bringen.

Mit den übrigen gleichberechtigten Vettern nahm er 1833 an dem Wieder-Erwerb der alten Spante-kowschen Familienlehen Theil, 1 ' wobei ihm von 16 Kopftheilen ein Kopftheil zufiel. 2 ) Nach dem 1839erfolgten Tode des Grafen Heinrich von Schwerin-Putzar (Taf. XII. 11) übernahm er in Vollmacht derMitbesitzer 3 ) die bis dahin von jenem geführte Verwaltung der Spantekowschen Güter und führte dieselbemit grosser Umsicht und Geschicklichkeit bis zu seinem Tode.

1) Vgl. bei Taf. XII. 11 auf S. 228. 2) Vgl. bei No. 25. 3) Für die Schwerinsburger Linie wurde 1856 deren Antheil

an dem Spantekower Besitz gänzlich ausgeschieden. Vgl. bei Taf. XII. 31 auf S. 235.

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