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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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le merite, am 1. Juni die Amtshauptmannschaft zu Freyenwalde und Neuenhagen, und die KöniglicheZusicherung, dass, wenn er oder seine Familie in Zukunft etwas billiges zu bitten hätten, sie der Gewährunggewiss sein sollten. Im selben Jahr zeichnete sich das Regiment 1 ' auch in der Schlacht bei Hohenfriedberg(4. Juni) aus und nahm an der Belagerung von Cosel Theil. Reimar Julius wurde 7. Januar 1746 Stifts-hauptmann zum heiligen Grabe bei Techow, 2 ' 1747 Amtshauptmann zu Oletzkow, Drost zu Wetterin der Grafschaft Mark und 1749 Chef des Dragoner-Regiments Prinz Louis von Württemberg No. 2zu Lüben in Schlesien, welches nunmehr seinen Namen führte. Im Januar 1752 zum Generallieutenanternannt, erhielt er im October jenes Jahres den Schwarzen Adler-Orden. Ritter des Johanniter-Ordens war er bereits seit 26. Februar 1737. Er starb im 59. Lebensjahre zu Lüben in Schlesien 11. Sep-tember 1754. 3 >

Die Belehnung mit den väterlichen Lehen hatte er 1705, 1713, 1715 und 1741 erhalten; 4 ) 1713hatte er mit seinen Brüdern einen Erb vergleich 5 ) geschlossen, und scheint später den Besitz der Wopers-nowschen Güter gänzlich seinem Bruder Otto Friedrich (No. 6) überlassen zu haben.

In zweiter Ehe 6) war er vermält mit Charlotte Albertine von Kreytzen, Tochter des Oberhof-meisters Ernst Albrecht von Kreytzen auf Schreitlack und der Luise Charlotte geb. von Loebell; dieselbe,zu Königsberg i. Pr. 21. Juni 1708 geboren, starb als Wittwe zu Berlin 20. Januar 1769.

8, Freiherr Bogislaus.

(Aeltester Sohn von No. 5 [1. Ehe].)

wurde in der römisch-katholischen Lehre erzogen, widmete sich dem geistlichen Stande und starb als Abt.

9. Freiherr N. N.

(2. Sohn von No. 5 [1. Ehe].)

wurde in der römisch-katholischen Lehre erzogen und scheint früh gestorben zu sein.

10. Freiherr Philipp Bogislav.

1722 1746.

(3. Sohn von No. 5 [2. Ehe].)

geboren 17. Februar 1722, stand Anfangs in Schwedischen Diensten bei der Fortification in Pommem, trat1741 bei dem Regiment von Kleist No. 26 zu Berlin in Preussische Dienste, ward 1743 Fähnrich, späterLieutenant und wurde 1746 zu Berlin von seinem Diener ermordet oder, wie es auch heisst, von einem,Mousquetier erstochen.

Am 5. Januar 1741 war er damals abwesend, unmündig und sein Vorname nicht bekannt mitden altväterlichen Lehen belehnt worden. 7 )

11. Freiherr Johann Gottlob.

17281787.

(4. Sohn von No. 5 [2. Ehe], Vater von No. 23 bis 38.)

geboren 12. Mai 1728, trat 1743 in die Schwedische Leibgarde und ward 1744 Sergeant. 1745 ging erin Französische Dienste und ward Lieutenant im Regiment Royal Suedois; machte 1746 den Feldzug in

1) Dasselbe hatte für Neustadt die Erlaubniss erhalten, den Kürassier-Marsch zu schlagen. 2) Riedel, cod. dipl. A. I.

S. 472. 3) Ein kurzer Lebens-Abriss ist enthalten in Königs Militärischem Pantheon. Berlin 1797. 3 Theil, S. 464. 4) U. B.

II. 677, 086, 688, 709. 5) U. B. II. 687. 6) Der Name seiner ersten Gemalin ist nirgends aufgezeichnet gefunden. 7) U. B.

II. 709.

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