Schwerinsches Lelien, zu Theil geworden. In den wirklichen Besitz desselben aber gelangte Bogislav niemals. *>Zunächst besass zu der Zeit (1676) das Haus Brandenburg noch keine Lehns- und Hoheitsrechte imAnclamer Kreise, vielmehr wurde der letztere 9. Juni 1676 durch den Frieden von St. Germain an die KroneSchweden zurückgegeben; demnächst verblieb auch die Familie Steenbock bis 1715 im ungestörten Besitzdieses Lehens und endlich versuchten auch die damit beliehenen Gebrüder von Schwerin niemals ein Besitz-recht aus jener Verleihung herzuleiten.
Die altväterlichen Lehen in Vorpommern waren ihm auch im Lehnbrief vom Jahre 1673 verliehenworden. 2 > Von den hinterlassenen Kapitalien wurden auch die Töchter seiner Brüder bedacht. 3) Nachrichtenvon dem Leben und den Thaten des Generals sind, wenngleich sehr unvollständig, gedruckt und unge-druckt vorhanden. 4 > Sein Bildniss, in Lebensgrösse in Oel gemalt, befindet sich im Schlosse zu Wolfshagen.
9. Agnes.
1624.
(Tochter von No. 2.)
geboren 10. März 1624, starb unvermält.
10. Otto Jacob.
1685.
(Aeltester Sohn von No. 5, Vater von No. 17 und 18.)
war Major in Königlich dänischen Diensten. Nach des Vaters Tode, im Juni 1685, kam er in den Besitzvon Mocker nebst 6 Bauerhöfen in Steglin und 2 Kossäthenhöfen in Wisbur, starb jedoch schon im De-cember desselben Jahres. Aus seiner Ehe mit Helene Juliane Liebreich hinterliess er zwei Söhne. 5 )
11. Johann Bogislav.
1660 — 1698.
(2. Sohn von No. 5.)
Stifter der Linie Wopersnow. (Taf. XX.)
(Siehe Taf. XX. 1.)
12. Philipp Julius.
1662 — 1712.
(3 Sohn von No. 5.)
Stifter der Linie Remberg (-Wustrau). (Taf. XXI.)
(Siehe Taf. XXI. 1.)
1) Kunowski, Sammlung der wesentlichsten Actenstücke und Urkunden über die Reluition von Spantekow: Gerichtliche
Vereinbarung der Agnaten vom 21. Juni 1833, S. 10 und 11. 2) U. B. II. 642. 3) U. ß. II. 647. 4) Im Gräflich von Schwerin-
schen Familien-Archiv zu Wildenhof befindet sich in Reinschrift, ohne Angabe des Verfassers: Lebenslauf des General-Wacht-meisters Bogislaf von Schwerin. Eine sehr knappe Biographie enthält: (König) Milit. Pantheon. Berlin 1797. 3. Theil, S. 466 ff. —
Sehr viele Nachrichten über ihn gibt: A. v. Oelsnitz, Geschichte des 1. Infanterie-Regiments. Berlin 1856; auch L. v. Orlich,Geschichte des Preuss. Staates im 17. Jahrhundert, mit besonderer Beziehung auf den grossen Kurfürsten. Berlin 1839, 3 Theile.
5) U. B. II. 653, 658, 688.
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