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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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12.

Linie Cummerow.

(Tafel XIII.)

1. Henning.

1549 1570.

(Siehe Tafel IX. 7, Vater von No. 2.)

erscheint urkundlich zuerst 1549, in welchem Jahr er sich mit einer Bitte um weitere Unterstützung seinesBruders Jacob (Taf. XVI. 1) an den Herzog Albrecht von Preussen wendet. 1 ' Demnächst treffen wir ihn1551 und 1555 als Bürgen 2 ' seines Bruders Christoph (Taf. X. 1).

Die väterlichen Güter hatte er mit seinen Brüdern gemeinsam geerbt und nahm daher auch 1556Theil an einer Verpfandung aus Ducherow. 3 ' Nach einer Auseinandersetzung der Brüder 4 ' fielen ihm, inGemeinschaft mit seinem Bruder Jacob (Taf. XVI. 1), die Altwigshagenschen Güter zu, welche die-selben aber 1566 auf 30 Jahre an den nachmaligen Grosshofmeister Ulrich von Schwerin (Taf. VIII. 5)verpfändeten. 5 ' In Folge weiterer Eegelung der väterlichen Erbschaft im Jahr 1570 6 ' erhielt Henning ins-besondere den ganzen Antheil an Cummerow, soweit solches nicht seinem Bruder Christoph (Taf X. 1)zugefallen war, auf dass daselbst desto besser ein sitz möge angerichtet werden. Henning nahm dort auchseinen Wohnsitz. Seine Lehen empfing er 1560, 1567 und 1569; 7 ' 1562 erhielt er auch die gesammteHand an den seinem Bruder Jacob in Preussen verliehenen Lehngütern. 8 ' 1576 war er todt. 9 ' Sein Sohnwird urkundlich als solcher genannt. 10 '

Seine Gemalin war Hippolyta von Behr, Tochter des Michael von Behr auf Schlagetow und derDorothea geb. von der Lühe.

2. Hans Felix.

1586 1613.

(Sohn von No. 1, Vater von No. 3 bis 10.)

wird urkundlich zu Cummerow und Ducherow erbsessen genannt. 11 ' Nach der 1596 erfolgten Einlösungder Altwigshagenschen Güter, 12 'ward am 23. August 1598 zwischen den Erben seines Grossvaters (Taf. IX. 5)ein erneuter Theilungs-Vergleich geschlossen, in Folge dessen Hans Felix Antheile an Altwigshagen,Ducherow, Demnitz und Neuendorff erhielt. 13 ' Die Streitigkeiten, welche die Altwigshagensche Ver-pfändung mit den Spantekower Schwerinen (Taf. VIII.) hervorgerufen, dauerten indess zunächst noch fort.Bei dem Kaiserlichen Kammergericht zu Wetzlar schwebte noch 1599 ein Prozess Ulrichs von Schwerinauf Landskron (Taf. VIII. 9) wider Hans Felix wegen Pfandschillings des Hagenschen Gutes. Vermuthlich

1) U. B. II. 480. Vgl. Taf. VIII. 5 und Taf. X. 1. 2) ü. B. II. 486, 491. 3) U. B. II. 492. 4) Vgl. Taf. X. 1. 5) ü. B.II. 521. 6) U. B. II. 530. 7) U. B. II. 503, 524, 533. 8) U. B. II. 506. 9) ü. B. II. 546. 10) U. B. II. 558, 561.

11) U. B. II. 581. Dass er auch in Busow Besitz gehabt, wie es auf der Stammtafel nach alten Familien-Nachrichten angegeben,ist vermuthlich ein Irrthum. Vgl. Taf. XV. 1. 12) Vgl. U. B. II. 521, 558. Vgl. auch No. 1, Taf. VIII. 5 und Anm. 14 und15 auf S. 157. 13) U. B. II. 558.

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