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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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Im Jahr 1517 ward er auf Bitte des Karthäuser-Mönchs Marquard Behr vom Herzog Bogislav zum

I Vormund für den unmündigen Sohn des Hermann Behr bestellt. 1 ' 1524 leistete er zu Kampe den Herzögen

Georg und Barnim die Huldigung mit 4 Pferden und 1527 diente er denselben Herzögen, deren Rath ergenannt wird, als Zeuge. 2 ' Schon bei dieser Gelegenheit heisst er: des Landes Stettin Erbküchen-meister, obgleich er erst im Lehnbrief von 1533 mit diesem Amte ordentlich belehnt wird, nachdem ersich zuvor mit seinen ebenfalls dazu berechtigten und mitbelehnten Vettern Hans und Ulrich (Taf. VIII. 4, 5)deswegen verglichen hatte. 3 ' 1538 leistete er Bürgschaft für Anton von Zastrow zu Salchow und 1540diente er als Zeuge gelegentlich der Beilegung der Zollstreitigkeiten zwischen den Städten Anclam undPasewalk. 4 ' Sein Todesjahr ist nicht bekannt; am 11. November 1551 aber wird sein Sohn Christoph be-reits erbgesessen zu Löwitz genannt; 5 ' und am 11. November 1556 schliessen seine Söhne einen selbststän-digen Vertrag, in dessen Bestätigung Seitens des Herzogs am 30. December des gedachten Jahres sie aus-drücklich Hans von Schwerin seligen erben genannt werden. 6 ' Trotz des ansehnlichen Grundbesitzes, welchenHans Bone auf seine Söhne vererbte, sahen sich diese übrigens dennoch genöthigt, im Jahr 1566 die Alt-

Iwigshagenschen Güter auf 30 Jahre wiederlöslich an den Grosshofmeister Ulrich von Schwerin (Taf. VIII. 5)zu verkaufen, und zwar, wie sie in dem betreifenden Document 7 ' sagen: unserer bedränglichenn schulde hal-benn, so unser sehliger vater liinder sich gelassen.

Hans Bone war zweimal vermält. Erstens mit Anna von Behr, Tochter des Adam von Behr aufNeuenhoff und Werder und der Ursula geb. von Krackewitz a. d. H. Diwitz. Nach deren Tode verhei-rathete er sich mit Ilsabe (Benigna) von Flemming, Tochter des fürstlichen Hauptmanns zu Wollin,Martentin und Belbuck, Jacob von Flemming aufBoeck und der Ursula geb. von Below (nach Andern: geb.von Voss).

Seine 6 Söhne werden urkundlich 8 ' als solche genannt. Von diesen war nur Christoph aus der ersten Ehe. 9 '

6. Christoph.

1549 1568.

(Aeltester Sohn von No. 5. (1. Ehe.)

Stifter der Linie Löwitz (Taf. X.)

(Siehe Taf. X. 1.)

Von der Linie Löwitz stammen die Linien Putenitz-Löbenitz, jetzt Husby in Schweden (Taf. XI.)und Schwerinsburg (Taf. XII.)

7. Henning.

1549 1570.

(2. Sohn von No. 5. (2. Ehe.)

Stifter der Linie Cummerow (Taf. XIII.)

(Siehe Taf. XIII. 1.)

Von der Linie Cummerow stammen die Linien Willmersdorff (Taf. XIV.) und Dargibell (Taf. XV.)

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8. Hans.

1550.

(3. Sohn von No. 5. (2. Ehe.)

studirte 1550 in Wittenberg und ward 25. October 1553 auf der Universität Greifswald eingeschrieben.Am 11. November 1556 war er nicht mehr am Leben; in dem an diesem Tage abgeschlossenen

1) U. B. II. 435. 2) U. B. II. 444, 446. 3) U. B. H. 456. 4) U. B. II. 461, 468.

II. 492. 7) U. B. II. 521. 8) U. B. II. 558. 9) Vgl. U. B. II. 506.

5) U. B. II. 486, 487. 6) U. B.

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