ältester Sohn und dereinstiger nächster Erbe des Claus vorzugsweise verpflichtet erscheinen musste; diesen,weil er mit Claus denselben Vornamen trag.
49, Gereke.
1431.
(Aeltester Sohn von No. 40, Vater von No. 58 und 59.)
Wir begegnen ihm nur 1431 als Bürgen für Jacob von Schwichten. >> Es ist derselbe wohl zu unter-scheiden von dem in derselben Urkunde erscheinenden Gereke (No. 35).
Wir dürfen annehmen, dass Michael und Lütke Gereke's Söhne gewesen seien. Der erstere erscheintin dem Gesammtlehnbriefe von 1504, 2) gehörte danach dem Hause Altwigshagen an und repräsentirte, so-weit wir bei dem Mangel jeder näheren urkundlichen Nachricht die in dem gedachten Lehnbriefe genanntenGlieder des Geschlechts den einzelnen Zweigen desselben zuzutheilen vermögen, den Zweig des Gerekevon Schwerin. Und weil Michael hiernach Erbe des väterlichen Lehnbesitzes ward, so glauben wir Lütkefür einen zweiten Sohn Gereke's halten zu müssen, der anderweitig sich ansässig zu machen suchte und, wieaus einem Document vom Jahre 1520 sich ergiebt, in Anclam seinen Wohnsitz aufschlug. 3 )
50. Werner.
1468.
(2. Sohn von No. 40, Vater von No. 60 und 61.)
hatte seinen Wohnsitz auf der Burg Altwigshagen. Vermuthlich hatte er aber auch Besitz in Demnitz, 4 'und war jedenfalls auch begütert im Dorfe Aurose, aus welchem letzteren er unter dem 23. Septbr. 1468eine jährliche Rente von 3 Mark Sundischer Pfennige weniger 4 Schillinge wiederkäuflich an das KlosterStolp für 30 Mark veräusserte. 5 ) Es ist dies die früheste über Aurose vorhandene Nachricht, weshalb wirauch Werner als den Stifter der Linie Aurose-Demnitz, welche sich von der Altwigshagenschen Linieabzweigt, betrachten.
Für seine Söhne erachten wir Heinrich und Werner, welche beide der Altwigshagener Linie angehörten 6 'und Besitz in Aurose und Demnitz hatten; und von denen überdies der erstere den Vornamen seines Gross-vaters, der zweite den des Vaters wiederholte.
51. Curd.
1441 — 1443.
(Sohn von No. 42.)
mit dem Beinamen der Lange, wohnte in Barth und heisst 1443 Landvogt daselbst. Er begegnet unsnur zweimal, 1441 und 1443, in Pachtverschreibungen des Ritters Curd Moltke und zwar als Zeuge desselben. 7 '
52. Gereke.
1504—1533.
(Sohn von No. 44.)
hatte seinen Wohnsitz in Altwigshagen. 1504 erscheint er in dem Gesammt- Lehnbriefe Herzog Bo-gislav X für die Schwerine zu Spantekow und Altwigshagen, 8 ' desgleichen 1533 in dem Lehnbriefe des
1) U. B. II. 290. 2) U. B. II. 420. 3) U. B. II. 440. 4) Demnitz wird urkundlich freilich erst im Lehnbrief von 1533,
U. B. II. 456, genannt; vgl. jedoch No. 60. 5) U. B. II. 349. 6) U. B. II. 398. 7) U. B. II. 305, 309. 8) U. B. II. 420.
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