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1 (1903) Bis zum Untergang der Hohenstauffen
Entstehung
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fünf Töchter, die ihn später beerbten; seine übrigen Schwiegersöhnewaren Rosemann von Aempenich, Albert von Trimberg, Eberhardvon Breuberg und Ludwig von Isenburg/) mit denen allen nun Aon-rad in vielfältige Berührung trat.

Gottfried und Aonrad hatten den Dorfatz gefaßt, ins heilige Landzu pilgern/) um den geweihten Boden, auf den: einst die weltbewegen-den Ereignisse der christlichen Heilsgeschichte vor sich gegangen waren,frommen Linns zu betreten und hier der sündenvergebenden Gnadeteilhaftig zu werden. Auch die Ausführung dieses Entschlusses suchteBischof Otto von Würzburg, der treue Freund des heiligen Landes,nach Arästen zu fördern.") Aönig Friedrich hatte sich im Jahr ^220zur Kaiserkrönung nach Rom und dann in sein Erbkönigreich Sizilienbegeben, wo er vor allem die zerrüttete Ordnung wiederherzustellenund die Zurüstungen zu seiner Areuzfahrt zu treffen hatte. Damalswar es die Unternehmung des Ehristenheers in Ägypten, welche seineUnterstützung erforderte, und es ist höchst wahrscheinlich, daß die demDeutschen Grden beigetretenen hohenlohischen Brüder damals vorDamiette lagen. Mitte April ^22^ stachen von Tarent mehrereHunderte deutscher Herren mit dem Herzog Ludwig von Bayern inSee; unter ihnen befand sich Graf Aonrad von !Verdeck^) (oderLobenhausen), der Stiefvater der Brüder, während Gottfried undAonrad selber noch zu Hause geblieben waren. Auch Kaiser Friedrichist damals nicht mit ausgezogen. Der Angriff der abendländischenEhristen auf Dannette sollte ein Vorstoß in den Rücken der Riohamme-

') vgl. über Gerlach von Bndingen und seine Familie: G. ^iinon, DieGeschichte des reichsständischen Ganses Isenburg und Büdingen II. ^86Z. ?. 25 ff.

-) Urk. vom 22. Juli ^222, 5. 25 Z. 7 ff.: Mouiaiu vsro kso eournuta-tiosösetn vÄi'nit, doiiee (Fväskriclns st (Xmrallns suiir«.äioti iZsrsKrinsmäo -Tpostolormuxroxo8Uöruiit liwiua visita-re; Z. ^8: guoä si Soäeü'iclus et ^unrs.äns pereKri-nktious eomiiIstÄ rsäisriut clomiuo oonesäsuts ete.

Bischof Gtto machte offenbar seine lehensherrlichc Zustimmung zu derUbereinkunst der beiden Brüder mit dein deutschen Grden über den Zehnten zuMergentheim von der vorherigen Ausführung der Pilgerfahrt abhängig, Urk.Nr. 49.

4) Die Zeugen der für den deutschen (!)rden zu Tarent ausgestellten UrkundeKaiser Friedrichs vom ^o. April 5225, Böhmer-Ficker, RsKesta imperii Nr. 1507,hatten sicher wegen der Überfahrt nach Ägypten sich dort eingefunden; s. Dunkel-mann, Kaiser Friedrich II. I. Anm. 2 und 555. Röhricht, Die Deutschenin, heiligen Lande. ^89-^. ^7.